Die Autoren der neuen Arbeit scannten versteinerte Schädel, um festzustellen, wie sich Säugetiere vermehrten
Der Asteroid, der vor etwa 66 Millionen Jahren die Dinosaurier auslöschte, hinterließ größtenteils kleine Kreaturen, von Nagetieren, die Insekten fressen, bis hin zu Pflanzenfressern, die die Größe moderner Biber hatten.
Im Laufe der Zeit wurden diese Tiere immer größer.Wissenschaftler dachten lange Zeit, dass auch ihr Gehirn allmählich zunimmt, wie der Rest des Körpers. Aber eine neue Studie widerlegt diese Idee: Die Autoren sagten, die Gehirne seien die letzten, die anfingen, sich zu vergrößern.
Die Forscher analysierten 34 SchädelSäugetiere, die dem Paläozän (vor 65-55 Millionen Jahren) und dem Eozän (vor 55-32 Millionen Jahren) angehören. Sie verwendeten Computertomographie, die eine digitale 3D-Umriss der Schädel erstellt, ohne sie zu beschädigen. Als nächstes erstellten sie ein mutmaßliches Modell des Gehirns. Danach verglichen die Forscher die geschätzten Gehirn- und Körpergrößen von Säugetieren. Es stellte sich heraus, dass Säugetiere unmittelbar nach dem Aussterben der Dinosaurier an Größe zunahmen, das Gehirnwachstum jedoch erst 10 Millionen Jahre später einsetzte.
Die Ergebnisse der Studie liefern starke Beweise dafür, dass Körpergröße und Gehirngröße unterschiedlich reguliert werden.
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