Ingenieure der japanischen Forschungsorganisation RIKEN Cluster for Pioneering Research kündigten die Schaffung eines kontrollierten Systems an
Ingenieure haben das Funkmodul angebrachtSteuerbeine und eine Lithium-Polymer-Batterie an der oberen Brust einer sechs Zentimeter großen Kakerlake. Das Gerät wird dank eines speziellen Rucksacks gehalten. Es wurde dem Körper einer Modellkakerlake nachempfunden und aus einem flexiblen Polymer in 3D gedruckt.
Bild und Diagramm einer Roboterschabe. Quelle: Yujiro Kakei et al., npj Flexible Electronics
Nach der Analyse der Bewegungen von Kakerlaken haben Wissenschaftlererkannte, dass der Bauch ständig seine Form verändert und sich Teile des Exoskeletts überlappen. Diese Eigenschaften erschweren die Anhaftung von Fremdkörpern am Körper von Insekten. Bei der Gestaltung des Rucksacks haben die Ingenieure abwechselnd klebende und nicht klebende Bereiche auf den Folien abgewechselt, sodass sie sich biegen, aber haften bleiben.
Der designte Rucksack passt perfektgekrümmte Oberfläche einer Kakerlake. Dadurch schränkt das Gerät die Bewegung nicht ein, die Kakerlake kann sich mit ihrer normalen Geschwindigkeit bewegen und das Steuermodul bleibt länger als einen Monat in einer stabilen Position.
Sobald diese Komponenten integriert wurdenSchaben zusammen mit Drähten, die die Beinsegmente mit einem elektrischen Impuls stimulieren, wurden neue Cyborgs getestet. Die Batterie wurde 30 Minuten lang mit Pseudo-Sonnenlicht geladen, und die Tiere wurden mit einer drahtlosen Fernbedienung dazu gebracht, sich nach links und rechts zu drehen.
Forscher stellen fest, dass Cyborg-Kakerlakenkann verwendet werden, um gefährliche und schwer zugängliche Bereiche zu untersuchen. Dazu müssen neben dem Steuermodul auch die notwendigen Sensoren im Rucksack enthalten sein, beispielsweise Strahlungsdosimeter.
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