Erste fossile fliegende Eidechse mit „Fischbein“ im Maul gefunden

Ein internationales Team von Paläontologen untersuchte den ungewöhnlich gut erhaltenen Fund. Forscher

im Maul einer neuen Fossilart entdecktFlugsaurier - Balaenognathus maeuseri - mehr als 400 Zähne, die an Fischbein erinnern. Paläontologen glauben, dass dieses Tier wie ein Reiher durch die Sümpfe ging und mit seinem Schnabel Wasser aufnahm. Überschüssige Flüssigkeit gelangte leicht durch die Maschenzähne und die Garnele blieb im Maul des Dinosauriers.

Die Forscher stellen fest, dass das Skelett in gefunden wurdeFeinschichtiger Kalkstein, der Fossilien perfekt konserviert, auf dem Gelände eines Bergwerks in Bayern. Die Studie zeigte, dass die Kiefer der Flugsaurier lang und mit kleinen, dünnen, hakenförmigen Zähnen mit winzigen Lücken zwischen ihnen besetzt sind. Das lange Maul ist wie beim Säbelschnäbler nach oben gebogen, verbreitert sich aber am Ende wie der Schnabel eines modernen Sumpflöffelschnabels.

Balaenognathus maeusereri in einem UV-Bild (links) und einer rekonstruierten Zeichnung (oben). Bilder: David M. Martill et al., Paläontologische Zeitschrift

Paläontologen sagen, dass einige ZähneBalaenognathus maeusereri sind einzigartig für Flugsaurier. Eine Reihe dieser Zähne hat am Ende einen speziellen Haken, von dem Wissenschaftler glauben, dass er zum Fangen winziger Garnelen verwendet wurde. Mit diesen Haken überprüfte der Flugsaurier, ob sich die Beute im Rachen befand und nicht zwischen den Zähnen steckte.

Basierend auf der Analyse der Struktur des Tieres und seinerPaläontologen kamen zu dem Schluss, dass Balaenognathus maeusereri eine für seine verwandte Art ungewöhnliche Art der Nahrungsaufnahme verwendete. Er bewegte sich durch den sumpfigen Boden und benutzte seinen Schnabel als Löffel, um Flüssigkeit aufzunehmen, und dann seine Zähne, um Wasser zu sieben und Beute aufzuheben.

Haken an den Zähnen von Balaenognathus maeusereri. Bild: David M. Martill et al., Paläontologische Zeitschrift

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Auf dem Cover: Kunstillustration. Bild: Megan Jacobs, University of Portsmouth