Forscher des US-amerikanischen National Radio Astronomy Observatory berichteten über die Entdeckung von Zeichen
Während des Studiums des Himmelsgebiets in der UmgebungOphiuchus-Molekülwolke entdeckten Wissenschaftler zufällig eine expandierende Hülle aus Kohlenmonoxid, die von einem Objekt mit einer Temperatur unter 3.000 K ausgestoßen wurde. Die Studie zeigte, dass sie mit einem Braunen Zwerg in Verbindung gebracht wird.
In ihrer Arbeit testeten die Wissenschaftler drei verschiedeneVersionen, die den Ursprung der Hülle erklären könnten. Sie erwogen den möglichen Massenverlust eines Riesensterns weiter außerhalb der Molekülwolke, den Kollaps einer dichten Molekülwolke und einen Massenauswurf auf einen jungen Stern. Die Beobachtungsergebnisse stimmen am besten mit der Version über die Herkunft von Kohlenmonoxid aus einem Braunen Zwerg überein.
Eine expandierende Hülle aus Kohlenmonoxid, mit einem Sternchen, das die Position des Braunen Zwergs anzeigt. Bild: Ruiz-Rodriguez et al., arXiv
Solche Objekte liegen zwischen den Planeten undSterne. Ihre Masse beträgt 13 bis 80 Jupitermassen. Braune Zwerge können Deuterium (ein schweres Wasserstoffisotop) verbrennen, aber keinen gewöhnlichen Wasserstoff als Kernbrennstoff verwenden. Die Forscher glauben, dass ein starker Deuteriumblitz zum Auswurf der äußeren Hülle geführt haben könnte, aber diese Hypothese bedarf weiterer Überprüfung.
Die Forscher stellen fest, dass sich die Kohlenmonoxidhülle in einer elliptischen Form ausbreitet, was den Ausstoß zum ersten beobachteten Fall eines quasi-kugelförmigen Massenverlusts bei einem Braunen Zwerg macht.
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Auf dem Cover: eine künstlerische Illustration eines Braunen Zwergs. Bild: NASA/JPL-Caltech