Die schwer fassbaren Schwarzen Löcher (BHs) im Universum sind weder groß noch klein, sondern mittelgroß. Diese sind schwarz
Die Autoren der neuen Studie hoffen auf einen NutzenLISA-Mission (Laser Interferometer Space Antenna, russische Laserinterferometer-Weltraumantenne). Die Europäische Weltraumorganisation plant, diesen Gravitationswellendetektor im Jahr 2037 auf den Markt zu bringen. Das Observatorium wird subtile Gravitationswellen erkennen – Wellen in der Raumzeit, die erstmals von Einstein vorhergesagt wurden.
Ähnliche bodengestützte Observatorien wie zDas Laser Interferometer Gravitational-Wave Observatory (LIGO) und Virgo haben bereits große Fortschritte bei der Erkennung von Verschmelzungen von Schwarzen Löchern mit Sternenmasse gemacht, aber diese Instrumente reagieren nicht empfindlich auf die Frequenzen, die zur Erkennung von Signalen von etwas Größerem erforderlich sind.
LISA wird aus drei Satelliten bestehen,umkreist die Sonne und verfolgt ständig die Abstände zwischen ihnen. Wenn eine Gravitationswelle vorbeizieht, erkennen die Satelliten eine verräterische Signatur.
Um IMBH zu finden, müssen Astronomen hoffenfür Glück. Wenn ein IMBH im galaktischen Zentrum einen verirrten dichten Überrest einfangen würde (z. B. ein kleineres Schwarzes Loch, einen Neutronenstern oder einen Weißen Zwerg), würde der Prozess Gravitationswellen erzeugen, die LISA möglicherweise erkennen würde.
Es wird angenommen, dass die helle Galaxie 6dFGS gJ215022.2-055059 ein Schwarzes Loch mittlerer Masse enthält. Bildnachweis: NASA/CXC/UNH/D. Linet al.
Die vorgeschlagene Methode ist alles andere als perfekt: LISA wird PMBMs nur dann nachweisen können, wenn sie einen Massenbereich von 1.000 bis 100.000 Sonnenmassen haben.
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Titelbild: Röntgenwolken im Zentrum der Milchstraße zeigen ein supermassereiches Schwarzes Loch und möglicherweise noch exotischere Objekte
Bild mit freundlicher Genehmigung von ESA/XMM-Newton/G. Pontiet al. 2019