Schwachstelle bei SARS-CoV-2 gefunden – zwei Proteine, die das Eindringen des Virus stören

Ein Team unter der Leitung des Instituts für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften könnte es herausgefunden haben

Schwachstelle von SARS-CoV-2.

In der neuen Arbeit untersuchten die Autoren das S-Protein: Das Coronavirus nutzt dieses Protein, um sich an den Zellrezeptor zu binden und in das Innere einzudringen; ohne es kann das Virus einfach nicht in die Zelle eindringen.

Daher verwendet das Virus das sogenannteGlykosylierung als Maskierungsmechanismus für die Bildung eines Zuckermantels in bestimmten Regionen des Spike-Proteins, um sich vor der Immunantwort des Wirts zu verbergen.

Die Autoren schlugen vor, dass Lektine möglicherweisehelfen bei der Suche nach neuen Proteinen durch Interaktion mit dem Spike-Protein. Die Glykosylierungsstellen des SARS-CoV-2-Spike-Proteins bleiben bei zirkulierenden Varianten hoch konserviert. Daher könnte die Identifizierung der Lektine, die diese Glykosylierungsstellen binden, unsere Methoden zur Bekämpfung des Virus verbessern. 

Das Team entwickelte und testete eine Bibliothek mit mehr als 140 Lektinen von Säugetieren. Als Ergebnis fanden die Autoren zwei Proteine, die an das SARS-CoV-2-Protein binden – Clec4g und CD209c. 

Wir haben jetzt Werkzeuge, die die Schutzschicht des Virus binden und seinen Eintritt in die Zellen blockieren können.

Stefan Mereiter, Forscher in Penningers Labor         

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