Ein riesiger Teleskopkomplex in Tibet zeichnete den ersten Beweis für die Ausbreitung von Gammastrahlen auf
Die erhaltenen Daten sind der erste Beweis für die Existenz von noch unentdeckten Sternbeschleunigern, die seit Millionen von Jahren kosmische Strahlen aussenden.
Kosmische Strahlung sind energiereiche Teilchen, meist Protonen, die sich durch den Raum bewegen. Millionen dieser Partikel passieren jeden Tag unseren Körper, gelten aber als harmlos.
Diffuse Gammastrahlen mit ultrahoher Energie (gelb)Punkte) breiten sich entlang der Milchstraße aus. Der Hintergrundfarbumriss zeigt die Verteilung von atomarem Wasserstoff in galaktischen Koordinaten. Ein grau schattierter Bereich zeigt an, was sich außerhalb des Sichtfelds befindet. Bildnachweis: HEASARC / LAMBDA / NASA / GFSC.
Seit 1990 haben Dutzende von Forschern aus China undJapan suchte nach schwer fassbaren, energiereichen kosmischen Gammastrahlen. Die Zusammenarbeit mit dem Tibet ASγ Experiment machte die Entdeckung mit fast 70.000 Quadratmetern bodengestützter Arrays und unterirdischen Myonendetektoren auf dem tibetischen Plateau über 4.000 Metern über dem Meeresspiegel.
Wissenschaftler glauben, dass hochenergetische Gammastrahlenentstehen als Ergebnis nuklearer Wechselwirkungen zwischen hochenergetischer kosmischer Strahlung, die von den stärksten galaktischen Quellen ausgeht, und interstellarem Gas in der Milchstraße. Der Nachweis diffuser Gammastrahlen über 100 Teraelektronenvolt ist der Schlüssel zum Verständnis des Ursprungs sehr hoch- Energie der kosmischen Strahlung, die seit ihrer Entdeckung im Jahr 1912 ein Rätsel ist.
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