Bioingenieure der University of California in Davis haben Bakterien in halbtote "Cyborg-Zellen" verwandelt.Sie
In einem in Advanced Science veröffentlichten Artikel heißt es:Forscher beschreiben einen neuen Ansatz zur synthetischen Biologie. Sie füllten lebende Bakterienzellen mit Grundeinheiten eines künstlichen Polymers. Sobald das Polymer in der Zelle platziert ist, wird es mithilfe von ultraviolettem Licht in eine Hydrogelmatrix verpackt. Die veränderten Zellen behielten nahezu alle Funktionen, konnten sich jedoch nicht vermehren.
Gerät (links) und Produktion (rechts) von Cyborg-Zellen. Bild: Luis E. Contreras-Llano et al., Advanced Science
Traditionell, um Zellen mit dem gewünschten zu erstellenverwenden Wissenschaftler entweder eine lebende Bakterienzelle mit bearbeiteter DNA oder eine künstliche Zelle mit einer synthetischen Membran und Biomolekülen. Jede von ihnen hat ihre Nachteile: Eine lebende Zelle ist flexibler, aber gleichzeitig in der Lage, sich zu vermehren und zu mutieren, während eine künstliche Zelle zu primitiv ist und eine kleine Reihe von Problemen löst.
Forscher haben herausgefunden, dass Cyborg-Zellenwiderstandsfähiger gegen Stressoren, die normale Zellen töten würden. Beispielsweise haben sie eine Resistenz gegen Wasserstoffperoxid, Antibiotika oder einen hohen pH-Wert gezeigt. In einem Experiment schufen Biologen Cyborg-Bakterien, die in Krebszellen eindringen konnten.
Die Forscher werden weiterhin verschiedene analysierenMaterialien für biosynthetische Zellen. Sie hoffen, dass die fertigen Cyborg-Bakterien vielfältige Anwendungen finden, von Umweltproblemen bis hin zur Diagnose und Behandlung von Krankheiten.
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