Deutsche Forscher der Ruhr-Universität Bochum haben einen ultraschnellen wasserbasierten Schalter entwickelt.
In ihrer Arbeit verwendeten Physiker Wasser mitdarin gelöste Jodionen, die es salzig machen. Eine speziell angefertigte Düse gibt dieses Wasser in Form eines nur wenige Mikrometer dicken Flachstrahls ab.
Ein kurzer, aber starker Laser wird in den Strom eingespeist.Impuls. Dadurch werden Elektronen aus den gelösten Salzen herausgedrückt, wodurch die Leitfähigkeit des Wassers stark erhöht wird. Die Flüssigkeit wird im Wellenlängenbereich von 1 bis 3 THz leitfähig und weist ähnliche Eigenschaften wie Metalle auf. Ein zweiter Laser kann ablesen, in welchem Zustand sich das Wasser befindet, und bietet Optionen, die den „Ein“- und „Aus“-Optionen heutiger Transistoren ähneln.
Alle Operationen von Computern und Smartphones basieren aufDiagramme, erklären Wissenschaftler. Die Geschwindigkeit, mit der eine Komponente zwischen den Zuständen Null und Eins wechseln kann, bestimmt letztendlich, wie schnell der Computer laufen kann. Moderne Computer verwenden Halbleiter, die elektrisches Schalten ermöglichen. Sie sind jedoch aufgrund ihrer Beschaffenheit zunächst in der Schaltgeschwindigkeit begrenzt.
Die Forscher glauben, dass das neue Konzept der Flüssigkeitsschalter dazu beitragen wird, die Rechengeschwindigkeit erheblich zu beschleunigen und einen neuen Computertyp zu schaffen.
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Auf dem Umschlag: Abbildung eines Flüssigkeitsschalters. Bild: Adrian Buchmann, Ruhr-Universität Bochum