Bei der Analyse neuer Daten des Weltraumteleskops haben Forscher herausgefunden
Astrophysiker stellen fest, dass zuvor Gaia gefunden wurderadiale Schwingungen, die dazu führen, dass Sterne periodisch anschwellen und sich zusammenziehen, während sie ihre Kugelform beibehalten. Bei den neuen Beobachtungen des Teleskops haben Wissenschaftler eine weitere Aktivität entdeckt, die am ehesten wie ein großflächiger Tsunami aussieht. Es wird darauf hingewiesen, dass solche Schwankungen die Form des Sterns verändern und daher schwieriger zu erkennen sind.
Das Weltraumteleskop hat starke Entdeckungen gemachtnichtradiale „Sternbeben“ in Tausenden von Sternen. Solche Vibrationen bewirken, dass sich die Oberfläche des Sterns bewegt, wenn er rotiert. Der ESA-Bericht stellt fest, dass Schwingungen dieser Art bei einer Reihe von Sternen modernen Theorien widersprechen und neue Erklärungen erfordern.
Nichtradiale Schwingungen verursachen die OberflächeDie Sterne bewegen sich, während sie rotieren, wie in der Animation gezeigt. Die dunklen Flecken sind etwas kühler als die hellen, was zu periodischen Änderungen der Helligkeit des Sterns führt. In der Animation wurde die Frequenz der rotierenden und pulsierenden Sterne um das 8,6 Millionenfache erhöht, um sie in den für den Menschen hörbaren Bereich zu bringen.
„»Sternenbeben» viel erzählenStars, insbesondere über ihr Innenleben. Gaia eröffnet eine Goldmine für „Astroseismologie“ massereiche Sterne“, sagt Connie Aerts, Forscherin an der KU Leuven und Mitglied der Gaia-Kollaboration.
Das Gaia-Weltraumteleskop ist darauf ausgelegtBeobachtung der Sterne in der Milchstraße. Das Teleskop wurde 2013 gestartet und hat bereits den umfassendsten Katalog unserer Galaxie zusammengestellt, der detaillierte Daten für fast 2 Milliarden Sterne und andere Objekte enthält.
Titelbild: Raumsonde: ESA/ATG medialab; Milchstraße: ESA/Gaia/DPAC; CC BY-SA 3.0 IGO
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