
Im März letzten Jahres gab Google eine Erklärung zu seiner Suchmaschine ab und versprach, den Besitzern etwas zu geben
Warum
Natürlich ist Google nicht von alleine auf diese Idee gekommen. Früher nutzten Geräte mit Android-Betriebssystem standardmäßig die Google-Suchmaschine, doch die Europäische Kommission erkannte dies als Monopol an.
Im Sommer 2018 verhängte die Europäische Kommission eine Geldstrafe gegen Googlewegen Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung auf dem Markt für Betriebssysteme für Android-Mobilgeräte wegen der Rekordsumme von 4,35 Milliarden Euro. „Seit 2011 hat Google die Arbeit von Android-Geräteherstellern und Mobilfunknetzbetreibern rechtswidrig eingeschränkt, um seine beherrschende Stellung auf dem Internet-Suchmarkt zu festigen“, schloss die Europäische Kommission.
Insbesondere verlangte Google als Bedingung für die Lizenz für den Zugriff auf den Play Store-Anwendungsspeicher, dass die Hersteller die Google-Suchmaschine und den Chrome-Browser auf allen Android-Geräten vorinstallieren mussten.
Was jetzt?
Ab März können Besitzer neuer Smartphones in EU-Ländern selbst entscheiden, welche Suchmaschine sie nutzen möchten. Neben Google werden noch drei weitere Suchmaschinen auf der Liste stehen – je nach Land unterschiedlich.
Alle vier Monate führt Google eine Auktion durch, bei der neue Suchmaschinen ausgewählt werden. Gewinner sind die Teilnehmer mit den höchsten Geboten.
Google hat bereits die Suchmaschinen identifiziert, die dies tun werdengültig von März bis Juli. Die beliebteste Alternative wird DuckDuckGo sein. Benutzer können außerdem zwischen GMX, Info.com, Qwant, Yandex und PrivacyWall sowie im Vereinigten Königreich zwischen Microsoft Bing wählen.

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Allerdings sind nicht alle Auktionsteilnehmer mit diesem Schema zufrieden. Erstens sind sie nicht damit zufrieden, dass Google die Wahl trifft und somit immer noch ein Monopolist bleibt.
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