Greenpeace präsentierte eine 3D-Karte mit Bedrohungen für das Ökosystem des Kaukasus

Die interaktive Karte zeigt die Ausrichtung bestehender und geplanter Straßen und Gebiete

Es werden Skipisten und Freizeiteinrichtungen gebaut. Außerdem können Benutzer der Website herausfinden, wie sich der Bau neuer Anlagen auf das Ökosystem des Kaukasus auswirken kann.

Greenpeace glaubt, dass der Bau neuer Anlagen inDiese Orte und in der jetzt geplanten Form werden den Interessen sowohl von Geschäftsleuten als auch von Touristen schaden. Ökologen gehen davon aus, dass der anthropogene Einfluss die natürliche Schönheit der Berglandschaften beeinträchtigen wird. Und dies wird letztendlich zu einer Abwertung des ästhetischen, Erholungs- und Umweltwerts von Schutzgebieten führen. 

Es scheint, dass die Infrastruktur bedrohlich istNatur des Kaukasus nimmt einen relativ kleinen Teil des Welterbes ein, und einige Stätten liegen sogar außerhalb seiner Grenzen. Allerdings sind diese Gebiete für den Erhalt der Artenvielfalt und den Werterhalt dieser einzigartigen Region von großer Bedeutung.

Mikhail Kreindlin, Leiter des Projekts zu besonders geschützten Naturgebieten des russischen Greenpeace

Westkaukasus, eine Fläche von etwa 300Tausend Hektar im Westen des Großen Kaukasus, 1999 in die Liste des Weltnaturerbes aufgenommen. Das Fehlen eines nennenswerten anthropogenen Einflusses ermöglichte es, die Natur des Hochgebirges zu bewahren, stellt die UNESCO fest. Die Natur des Westkaukasus zeichnet sich durch eine große Vielfalt an Ökosystemen aus. Auf den heimischen alpinen und subalpinen Wiesen grasen ausschließlich wilde Tiere und die ausgedehnten unberührten Bergwälder, die sich von der Mittelgebirgszone bis in die Subalpine erstrecken, sind einzigartig in Europa.

Insgesamt wurden 11 Objekte auf dem Territorium Russlands identifiziertnatürliches Erbe. Darunter zum Beispiel der Baikalsee, die Vulkane von Kamtschatka und die Putorano-Hochebene in Zentralsibirien. Greenpeace-Vertreter haben wiederholt auf Verstöße gegen Umweltauflagen aufmerksam gemacht, die zum Verlust von Naturerbestätten führen können.

Titelfoto: Guy Debonnet, UNESCO

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