Hast du genug gespielt? Wie das Pixeldichte-Wettrennen der Bildschirme in Vergessenheit geriet

Viele Leser erinnern sich wahrscheinlich an die Zeiten, als fast keine Smartphone-Präsentation ohne auskam

Erwähnung der Display-Pixeldichte (ppi).Es ist allgemein anerkannt, dass es von Apple ins Leben gerufen wurde, das das sogenannte Retina-Display im iPhone 4 bewarb, bei dem es sich im Wesentlichen um ein normales IPS-Panel mit einer Pixeldichte von 326 ppi handelte. Seine Schlüsselidee war die Unfähigkeit, einzelne Pixel mit bloßem Auge zu sehen. Fortgeschrittene Android-Konkurrenten zu dieser Zeit (z. B. das erste Samsung Galaxy S) konnten bestenfalls 233 ppi bieten, was den iPhone 4-Bildschirm zu einem Durchbruch für seine Zeit machte.

In den Folgejahren entwickelten sich die Android-Hersteller schnell weiterholte auf und überholte Apple sogar, indem es begann, Smartphones mit QHD-Bildschirmen auf den Markt zu bringen (Vivo Z5 Premium (806 ppi) im Jahr 2015. Und obwohl solche Auflösungen heute oft in den meisten Top-End-Geräten zu finden sind, ist es oft eher eine Statushommage als eine Art Bedürfnis: Die Praxis hat gezeigt, dass FHD+-Bildschirme nicht nur durchaus geeignet sind für Smartphones bis 6,7 Zoll, belasten aber auch die Hardware weniger und verbessern dadurch die Autonomie.



Galaxy S6 Edge (links) und LG G4 (rechts)

Darüber hinaus können Sie dies immer häufiger in den Geräteeinstellungen tunstoßen Sie auf eine Option, mit der Sie die Bildschirmauflösung von ursprünglichem QHD + auf sparsames FHD + reduzieren können, und seit Android 13 ist sie direkt in das System integriert. Dazu kommen noch wesentlich wichtigere Display-Parameter, die das Marketing-PPI-Wettrennen in den Hintergrund gedrängt haben: hohe Bildwiederholraten, 10-Bit-Farben, kein PWM und keine Farbverfälschung bei geringer Helligkeit. Was die Pixeldichte betrifft, so reicht es heute für ein Smartphone aus, einen FHD-Bildschirm zu haben, um den gleichen Retina-Balken von 326 ppi zu übertreffen.



Galaxy S22 Ultra (links) und iPhone 13 Pro Max (rechts)

    © Vladimir Kovalev.