Hubble hat mysteriöse Wetterveränderungen auf Jupiter bemerkt. Ihr Grund ist noch unklar

Das Hubble-Weltraumteleskop der NASA beobachtet seit 2009 den Großen Roten Fleck (GRS) des Jupiter. Zum Schluss

Dekadenwinde in der äußeren Zone des Zyklonsintensiviert und innerlich verlangsamt. Wissenschaftler sind sich noch nicht sicher, was die wechselnden Winde für den BCP bedeuten, der Jahr für Jahr schrumpft.

Der Große Rote Fleck ist ein tobender ZyklonJupiter ist breit genug, um die Erde zu verschlingen. Zu Beginn der Beobachtungen hatte das BKP Abmessungen von 40.000 bis 50.000 km Länge (nach verschiedenen Quellen) und 13.000 km Breite. Seit den 1930er Jahren nimmt seine Größe stetig ab: 1979 waren es 23.300 km, 2014 16.500 km. Die Windgeschwindigkeit innerhalb des Ortes übersteigt 500 km/h, seit die Astronomen vor etwa 150 Jahren mit der Beobachtung begannen. Aber niemand konnte die Geschwindigkeit seiner Spiralbewegung verfolgen, bis Hubble 2009 seine Aufmerksamkeit auf den entfernten orangefarbenen Punkt richtete.

Die Planetenforscher Michael Wong und Amy Simonhat kürzlich Teleskopdaten aus zehn Jahren analysiert und dabei die Windgeschwindigkeiten im Großen Roten Fleck untersucht. Es stellte sich heraus, dass sich das äußere Band des Zyklons beschleunigt: Seine Windgeschwindigkeit stieg von 2009 bis 2020 auf 8 %. Gleichzeitig verlangsamte sich sein innerer Bereich deutlich. Warum dies geschieht, ist unbekannt.

Das weitere Schicksal der BKP bleibt ein Rätsel.Einige Wissenschaftler sind zuversichtlich, dass der Sturm aufgrund seines ständigen Rückgangs in wenigen Jahrzehnten zusammenbrechen und verschwinden wird. Andere sind mit dieser Theorie nicht einverstanden.

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