Die Europäische Weltraumorganisation und die NASA haben ein neues Hubble-Bild veröffentlicht. Es zeigt
Auf dem Bild sieht man einen hellen Kern mit Fleckendunkler Staub und weniger klare, stumpfe Spiralarme in kühlen Farben. Das interessanteste Merkmal sind die langen und schwachen Gezeitenströme, die aus den Spiralarmen austreten. Einer von ihnen im Bild streckt sich nach oben und der andere beugt sich nach unten.
Galaxie ESO 415-19. Bild: ESA/Hubble & NASA, J. Dalcanton, Dark Energy Survey/DOE/FNAL/DECam/CTIO/NOIRLab/NSF/AURA
Forscher glauben, dass in der Vergangenheit der GalaxieEs gab eine gewisse Interaktion mit anderen Objekten. Die Schwerkraft der beiden Körper veränderte die Staub- und Sternenströme, die den galaktischen Kern umkreisten, und zog sie in einer bizarren Form heraus. Die Forscher glauben, dass die Analyse von Beobachtungen solcher Galaxien helfen wird, die Entwicklung des Universums besser zu verstehen.
Das Galaxienbild ESO 415-19 ist Teil eines großenStudien von besonderen (unregelmäßigen) Galaxien, die in einer speziellen Liste enthalten sind. Der Catalogue of Peculiar Galaxies (ARP) wurde bereits 1966 von Astrophysikern am Caltech entwickelt und veröffentlicht. Es umfasst 338 „ausgefallene“ Galaxien. Darunter sind bizarre einsame Galaxien, die die Geschichte vergangener Kollisionen, Verschmelzungen oder Wechselwirkungen bewahren, und Gruppen von Galaxien, die sich gerade verändern.
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