„Hubble“ untersuchte die irreguläre Spiralgalaxie

Das Hubble-Teleskop hat die Spiralgalaxie NGC 5486 fotografiert, die 110 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt liegt. IN

Unterschied zu klassischen SpiralgalaxienDie Spiralarme sind im Bild fast unsichtbar, der zentrale Kern ist relativ dunkel, aber die galaktische Scheibe leuchtet mit rosafarbenen Sternentstehungsregionen.

Galaxie NGC 5486. Bild: ESA/Hubble & NASA, C. Kilpatrick

Die Galaxie NGC 5486 befindet sich im SternbildUrsa Major und wurde bereits im 18. Jahrhundert vom englischen Astronomen William Herschel entdeckt. Die neue Hubble-Beobachtung ist Teil einer groß angelegten Studie über die Folgen von Supernova-Explosionen vom Typ II.

Im Jahr 2004 ereignete sich in NGC 5486 eine Supernova-Explosion. Die Forscher wollen untersuchen, wie eine gewaltige Explosion, die viel Energie ins All schleuderte, die Entwicklung der Galaxie beeinflusste.

Supernovae vom Typ II treten auf, wenn eine großeEinem Stern mit der mehrfachen Sonnenmasse geht der Kernbrennstoff aus. Durch die schnelle Kompression (Gravitationskollaps) und die anschließende gewaltige Explosion eines massereichen Sterns nimmt seine Leuchtkraft stark zu. Solche Ereignisse sind für die Produktion der meisten schweren chemischen Elemente im Universum von entscheidender Bedeutung. Beobachtungen der Folgen von Explosionen ermöglichen es uns, die Entwicklung von Sternen und Galaxien besser zu untersuchen.

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