Menschliche Organe wachsen im Weltraum: Künftig wird die Produktion auf der ISS organisiert

Das Experiment „3D-Organoide im Weltraum“ wird auf der ISS stattfinden: Währenddessen werden Ausrüstung und Materialien an die Station geliefert

nächste Versorgungsmission. 

Organellen sind permanente Teile der Zelle, die Leistung erbringenbestimmte Funktionen. Toxikologische Studien können an künstlichen dreidimensionalen Organoiden durchgeführt werden, dadurch entfallen Tierversuche. Organoide können auch Gewebefragmente bei der Behandlung geschädigter Organe ersetzen. 

Dreidimensionale Organellen können auf der Erde ohne eine Art Stützgerüst nicht gezüchtet werden. Im Weltraum, wo es keine Schwerkraft gibt, löst sich dieses Problem von selbst.

Cora Thiel, Wissenschaftlerin und Biologin

Während der nächsten Mission werden sie in den Orbit geschicktGewebestammzellen von zwei Frauen und zwei Männern unterschiedlichen Alters. Die Forscher werden testen, wie zuverlässig ihre Methode bei der Verwendung von Zellen mit unterschiedlicher biologischer Variabilität ist.

Wissenschaftler planen außerdem, dass es in Zukunft auf der ISS eine Werkstatt zur Herstellung von menschlichem Gewebe geben wird, das auf der Erde für wissenschaftliche Zwecke und in der Medizin genutzt werden kann.

Nun stehen die Organisatoren des Experiments vor der Hauptfrage: Wie lange können Organoide nach dem Transport gelagert werden und in welcher Form geschieht dies am besten?

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