IBM-Ingenieure haben die Entwicklung eines „Superkühlschranks“ für die zukünftige Quantengeneration abgeschlossen
Goldeneye enthält 1,7 m3 experimentellesVolumen. Das ist etwa das Dreifache des Volumens eines durchschnittlichen Kühlschranks, der in einer Haushaltsküche verwendet wird. Gleichzeitig ist die Temperatur im Gerät niedriger als im Weltall. Die Entwickler weisen darauf hin, dass die Größe der vorherigen Generation von Kühlgeräten für Quantencomputer auf 0,4 bis 0,7 m3 begrenzt war.
Kryoanlage. Bild: IBM
Den Entwicklern ist es gelungen, Goldeneye zu kühlenBetriebstemperatur von etwa 25 mK und startete einen Quantenprozessor (Qubit-Chip) im Inneren. Die fertige Installation wird an das IBM Quantum Computing Center gesendet. Die Forscher werden weiterhin große kryogene Systeme untersuchen, um den Kühlbedarf der Quantenrechenzentren der Zukunft bestmöglich zu decken, so das Unternehmen.
Das Unternehmen stellt fest, dass das gesamte Projekt gedauert hatnur drei Jahre. Gleichzeitig verfügt Goldeneye über ein völlig neues Rahmen- und Kryostatdesign. Darüber hinaus verwendet es ein modulares Design, das das Prototyping, die Montage und Demontage vereinfacht. Das neue Modell erfordert nur vier Ingenieure, während frühere Installationen ein Team von mindestens zehn Spezialisten erforderten.
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Titelbild: Connie Zhou, IBM