IBM hat einen Quantenprozessor mit einer Rekordzahl von Qubits vorgestellt

IBM kündigte die Entwicklung eines Osprey-Prozessors mit 433 Quantenbits (Qubits) an. Es ist doppelt

mehr als der bisherige Rekordhalter Xanadu Borealis (216 Qubits) und dreimal mehr als IBM Eagle, die bisherige Entwicklung des Unternehmens.

Der klassische Computer speichert und verarbeitetInformationen in binären Bits, die die Werte „0“ oder „1“ annehmen können. Ein Quanten-Qubit kann dieselben Werte annehmen, aber auch deren Überlagerung. Die Erhöhung der Anzahl der Optionen erhöht die Rechenleistung des Geräts exponentiell für jedes hinzugefügte Qubit. Infolgedessen können Quantenprozessoren Berechnungen durchführen, die herkömmliche Computer nicht können.

Osprey Quantum-Prozessor. Bild: IBM

Die Osprey-Architektur ist eine einzelne SchichtInstallation von Qubits auf mehreren Schichten von Steuerkabeln. Dieser Ansatz erhöht die Anzahl der Quantenelemente und reduziert gleichzeitig die Anzahl und Häufigkeit von Fehlern, erklärt das Unternehmen.

IBM gibt an, dass die Fähigkeiten der MaschineDie Verarbeitung von Daten übersteigt bei weitem die Fähigkeiten eines herkömmlichen Computers. Das Unternehmen schätzt, dass ein klassischer Prozessor mehr Bits benötigen würde, um eine ähnliche Rechenleistung zu erreichen, als es Atome im bekannten Universum gibt.

Auf dem Cover: ein neuer Quantenprozessor in den Händen von Entwicklern. Bild: IBM

Trotz beeindruckender Erfolge hat das Unternehmenkündigt Pläne an, sie in einem Jahr zu übertreffen. Die Roadmap des Unternehmens bezieht sich auf das Design des Condor-Quantenprozessors, der bereits 1121 Qubits verwenden wird. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen einen modularen Prozessor namens Heron, mit dem mehrere 133-Qubit-Blöcke kombiniert werden können, um leistungsfähigere Quantenprozessoren zu schaffen. Und bis 2025 will IBM einen Prozessor mit 4.000 Qubits bauen.

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