„Ein imaginäres Gefühl persönlichen Erfolgs“: Warum Russen skandalöse Talkshows mögen

Schreie, Schreie, Skandale und lange Diskussionen über einige Themen. All dies (und noch mehr) zusammen charakterisiert

Skandalöse Talkshows. So erklärte der Psychologe und Trainer Alexander Kichaev in einem Gespräch mit der Zeitung „Abend Moskau“ die Liebe der Russen zu solchen Talkshows. Diskutieren

Ihm zufolge gibt das Ansehen von Sendungen, die die Probleme anderer zeigen, dem Zuschauer ein imaginäres Gefühl für den eigenen Erfolg.

Laut Kichaev, das Interesse der Menschen an solchenProgramme, die die Probleme anderer Menschen zeigen, geben dem Zuschauer ein imaginäres Gefühl des eigenen Erfolgs, was die Menschen selbstbewusster werden lässt und sie zu dem Schluss führt, dass sie „gar nicht so schlecht sind“. Der Spezialist nannte diesen Effekt Optimismus auf die Trauer eines anderen.

Ähnlich verhält es sich mit Melodramen.

Viele Leute mögen zum Beispiel Fernsehserien, in denenDas Mädchen trifft den Prinzen und alles läuft gut für sie. Aber hier gibt es noch einen weiteren psychologischen Effekt, dieses Gefühl des Glaubens an Wunder und den süßen Masochismus: „Leider habe ich den Prinzen nicht getroffen, aber vielleicht wird es meine Tochter tun.“

Alexander KichaevPsychologe