Ein internationales Forscherteam hat einen sehr jungen Stern entdeckt


Der neugeborene Stern X3a innerhalb der X3-Staubwolke nahe dem galaktischen Zentrum der Milchstraße. Bilder: Florian Peißker et al., The Astrophysical Journal
Der neugeborene Stern X3a ist zehnmal größer undfünfzehnmal schwerer als die Sonne. Astrophysiker glauben, dass es sich in einer Staubwolke gebildet hat, die ein riesiges Schwarzes Loch umkreist, und nach seiner Entstehung in seine aktuelle Umlaufbahn gefallen ist.
Forscher schlagen vor, dass geschützt vorAufgrund des Gravitationseinflusses eines supermassereichen Schwarzen Lochs und intensiver Strahlung könnte sich im äußeren Ring aus Gas und Staub im Zentrum der Galaxie eine ausreichend dichte Wolke bilden. Die Masse einer solchen Wolke war etwa hundertmal größer als die der Sonne und unter dem Einfluss ihrer eigenen Schwerkraft kollabierte sie in einen oder mehrere Protosterne.
Es stellt sich heraus, dass in einer Entfernung von mehreren LichtJahre vom Schwarzen Loch entfernt gibt es eine Region, die die Bedingungen für die Sternentstehung erfüllt. Diese Region, ein Ring aus Gas und Staub, ist ziemlich kalt und vor zerstörerischer Strahlung geschützt.
Florian Peisker, Astrophysiker und Forschungsleiter am Institut für Astrophysik der Universität zu Köln
Astrophysiker glauben, dass niedrige Temperaturen undDie hohe Dichte innerhalb des Gas- und Staubrings schafft eine Umgebung, in der sich Wolken mit Hunderten von Sonnenmassen bilden können. Sie können sich sehr schnell auf das Schwarze Loch zubewegen.
Simulation der X3a-Bildung. Video: Florian Peißker
Da können solche Staub- und Gasringe seinAuch in anderen Galaxien kann ein ähnlicher Sternentstehungsmechanismus funktionieren. Das bedeutet, dass sich im Gegensatz zu traditionellen Vorstellungen viele junge Sterne in den Zentren von Galaxien verstecken können.
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