Bei der Erfindung handelt es sich um ein sogenanntes formstabilisiertes Phasenwechselmaterial. Er
Die Neuentwicklung kann in verwendet werdenBauindustrie, um große Paneele herzustellen, die in Wände integriert werden können. Sie nehmen dann während der sonnigen Stunden des Tages Wärme auf und geben sie später wieder ab, wenn die Temperatur sinkt. Dies wird helfen, viel Energie zu sparen. Platten aus diesem Materialmix schmelzen bei Wärmeaufnahme nicht. „Bei unserer Erfindung ist das Wärmespeichermaterial in ein hartes Silikatgerüst gekapselt, was es stabiler macht“, erklärt Khan. Bei der Herstellung eines neuen Materials werden umweltfreundliche Stoffe verwendet: unbedenkliche Fettsäuren, wie sie in Seifen und Cremes enthalten sind. Aus Reisschalen können Zusatzstoffe gewonnen werden, die dem Material Festigkeit und eine erhöhte Wärmeleitfähigkeit verleihen.
Unterstützung erhielt das Wissenschaftlerteam von der GruppeForscher um Prof. Kirsten Basia von der MLU nutzten Fluoreszenzmikroskopie, um den Mechanismus sichtbar zu machen. „Die gewonnenen Erkenntnisse können genutzt werden, um das Material weiter zu optimieren und möglicherweise im industriellen Maßstab herzustellen“, sagt Felix Marske, der die Entwicklung im Rahmen seiner Doktorarbeit vorangetrieben hat. Bisher wird das Material nur in kleinen Mengen im Labor hergestellt. In Zukunft könnten damit Gebäude deutlich energieeffizienter gemacht oder Photovoltaikanlagen und -felder passiv gekühlt und damit deren Effizienz gesteigert werden.
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