iPhone SE (2022) gescheitert, Apple setzt auf iPhone 14 Max

Die Analyseagentur Credit Suisse hat einen Bericht über die Lage des globalen Smartphone-Marktes veröffentlicht, darunter:

Produktionspläne der größtenSmartphone-Hersteller. Besonderes Augenmerk legt das Dokument auf Apple als größten Hersteller von Premium-Smartphones. Dem Dokument zufolge reduziert das Unternehmen im Gegensatz zu Android-Herstellern seine Produktionspläne für die meisten Modelle nicht. Die einzige nennenswerte Ausnahme war das iPhone SE (2022): Noch im Frühjahr plante das Unternehmen, 26 Millionen Exemplare seines Mittelklassemodells herauszubringen, hat die Pläne nun aber auf 11 Millionen reduziert. Ein weiteres günstiges Apple-Produkt – das iPhone 11 – war fast fertig nicht gekürzt: Laut Frühjahrsplänen sollen statt 26 Millionen 25 Millionen Exemplare herausgebracht werden.

Produktionspläne für die Serien iPhone 12 und iPhone 13auch kaum verändert. Die vorherige Generation wird mit einer Auflage von 20 Millionen statt 24 Millionen in früheren Plänen erscheinen, die aktuelle - 111 Millionen statt 110 Millionen.Aufgeschlüsselt nach Modellen sehen Apples aktuelle Pläne so aus: 7 Millionen iPhone 13 mini, 56 Millionen iPhone 13, 20 Millionen iPhone 13 Pro und 27 Millionen iPhone 13 Pro. Gleichzeitig soll die Produktion älterer Modelle im Herbst eingestellt werden, 13 mini und 13 sollen aber noch in diesem Jahr vom Band rollen.



Produktion verschiedener iPhone-Modelle 12, 13 und 14 in den ersten Verkaufsquartalen.
Aus irgendeinem Grund nennen die Analysten der Credit Suisse das iPhone 14 und 14 Max als 14 Mini und 14

Der interessanteste Teil sind die Pläne von Applefür die Produktion des iPhone 14 vor Jahresende. Jetzt setzt das Unternehmen sie auf 124 Millionen Exemplare – doch das sind traditionell übertriebene Pläne, die das Unternehmen zum Herbst hin kürzt. Gleichzeitig dürfte das beliebteste Modell das iPhone 14 Max sein - ein großes Modell mit "Pony" und ohne Teleobjektiv; es macht 32 % der Produktion aus. Die Anteile anderer Modelle sind wie folgt: iPhone 14 - 22 %, iPhone 14 Pro - 24 %, iPhone 14 Pro Max - 21 %. Die Realität der Verbrauchernachfrage kann dieses Verhältnis jedoch vor Jahresende und insbesondere im Jahr 2023 ändern.

    © Ilja Nerybow.

    Laut IF/News