Es stellte sich heraus, dass ein riesiger antarktischer Eisberg auseinander gerissen wurde

Schnelle Veränderungen der Meeresströmungen im Südpolarmeer könnten einen der größten Eisberge in zwei Hälften gebrochen haben.

wie ein Ast.

Die riesige Eismasse mit dem Namen A68a,Aufgrund seiner rechteckigen Form wird er auch „Tafeleisberg“ genannt. Zuvor wurde seine Größe mit dem Bundesstaat Delaware verglichen. Seine Fläche betrug 6 000 km². Im Jahr 2017 brach es bekanntermaßen von einem anderen Eisberg, A68, ab und ergoss innerhalb von drei Jahren 1 Billion Tonnen Schmelzwasser in den Ozean. Allerdings wussten die Wissenschaftler nicht, was die Entstehung der A68a-Eismasse verursachte.

Forscher an der Princeton UniversityNew Jersey verwendete Satellitenbilder und Datensätze, um herauszufinden, was im Dezember 2020 geschah, als der Eisberg zweimal einstürzte. Sie wussten bereits, dass die A68a, als sie South Georgia Island passierte, auseinanderzubrechen begann. Gleichzeitig brach ein großes Stück ab, als der Kiel des Eisbergs über den Meeresboden gezogen wurde. Das zweite Ereignis verwirrte jedoch die Experten, als es im tiefen offenen Ozean schwamm.

Satellitenbilder zeigen die Entwicklung des Eisbergs A68a und seine beiden Zerfälle im Jahr 2020.
Bildnachweis: Wissenschaftliche Fortschritte

Normalerweise brechen Eisberge, weilkollidieren mit dem Meeresboden, wodurch Teile davon abbrechen. Dies war jedoch nicht der Fall. Es stellte sich heraus, dass das zweite Zerstörungsereignis durch sich verschiebende Meeresströmungen verursacht wurde. Dies führte dazu, dass ein Teil des Eisbergs abgeschnitten wurde. Dies war zuvor nicht gemeldet worden.

Um die Theorie zu testen, berechneten sie, wieÄußere Kräfte wie Meeresströmungen und Wind können auf den Eisberg einwirken. Durch die Erstellung einer Simulation mit dem Kinematic Iceberg Dynamics (iKID)-Modell stellten die Wissenschaftler fest, dass die Bindungen zwischen den Eispartikeln aufgebrochen werden, wenn ein Eisberg von einer sehr starken Strömung im Vergleich zu einer anderen, sehr schwachen Strömung erfasst wird. Tatsächlich haben Glaziologen den tatsächlichen Bruch der Eismasse modelliert.

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