Wissenschaftler verglichen Gehirnscans älterer Menschen mit und ohne Alzheimer-Krankheit
Die Autoren vermuten, dass die Gehirne älterer MenschenAuch Menschen mit Fettleibigkeit zeigen einen Verlust der grauen Substanz, ebenso wie Menschen mit Alzheimer im Frühstadium. Diese Muster überschneiden sich hinsichtlich des Ortes des Gewebeverlusts, nicht jedoch hinsichtlich der Schwere. Mit anderen Worten: Patienten mit Alzheimer-Krankheit weisen einen viel höheren Grad an Hirnatrophie auf als gleichaltrige kognitiv gesunde Menschen mit Adipositas.
In der Vergangenheit haben Experten bereits Fettleibigkeit mit dem Durchschnitt in Verbindung gebrachtAlter mit einem erhöhten Risiko, in Zukunft an Alzheimer und anderen Formen der Demenz zu erkranken. Die neue Studie liefert weitere Beweise dafür, dass dieser Faktor mit Anzeichen einer Neurodegeneration oder dem fortschreitenden Verlust von Gehirnzellen verbunden ist.
Wissenschaftler haben Gehirnscans verwendet1.300 Menschen, um Karten der kortikalen Dicke für Menschen mit unterschiedlichem BMI (Body-Mass-Index) sowie Menschen mit und ohne Alzheimer-Krankheit zu erstellen. Beim Vergleich identifizierten sie kortikale Bereiche, die bei übergewichtigen Menschen mit Alzheimer-Krankheit dünn erschienen, nicht jedoch bei kognitiv gesunden Menschen mit normaler Körperform. Diese überlappenden Bereiche wurden auch dann gefunden, wenn Menschen mit Fettleibigkeit und Alzheimer-Krankheit von der Analyse ausgeschlossen wurden.
Diese Karten vergleichen die Dicke der Großhirnrinde fettleibiger älterer Erwachsener mit der von Menschen mit Alzheimer-Krankheit.
Dunklere Farben zeigen Ähnlichkeiten in der Rindendicke zwischen den beiden Gruppen an. Bild mit freundlicher Genehmigung von Philip Maurice
Allerdings können die Autoren der neuen Arbeit weder die genaue Ursache des Gewebeverlusts identifizieren, noch, welcher der kognitiv gesunden adipösen Teilnehmer eine Demenz entwickeln könnte.
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Umschlag: CT- und MRT-Scans des Gehirns mit freundlicher Genehmigung von Wei-yuan Huang, Gang Wu, Feng Chen, Meng-meng Li und Jian-jun Li