Das James-Webb-Weltraumteleskop hat erstmals die Atmosphären einiger der sieben erdgroßen Planeten untersucht.
Vorläufige Ergebnisse von Wissenschaftlerngeben noch keine genaue Antwort auf die Zusammensetzung der Atmosphären der Planeten, zeigen aber, dass das Teleskop dies möglicherweise leisten kann. Auf einem wissenschaftlichen Symposium präsentierten Wissenschaftler Beobachtungen der Planeten TRAPPIST-1g und TRAPPIST-1b. Der erste von ihnen befindet sich in der bewohnbaren Zone und der zweite daneben in der Nähe des Sterns.
Planeten des TRAPPIST-1-Systems (oben) und der SonneSysteme (unten). Der Durchmesser der Bahnen aller Planeten des ersten Systems ist kleiner als der von Merkur. Die potenziell bewohnbare Zone ist grün hervorgehoben. Bild: NASA/JPL-Caltech
Das konnten Wissenschaftler in einer Reihe von Beobachtungen feststellenKeiner der Planeten hat eine wasserstoffreiche Atmosphäre. Diese Art von Struktur ist physikalisch sehr groß und daher am einfachsten zu erkennen. Das bedeutet, dass Planeten möglicherweise eine dichtere Atmosphäre oder überhaupt keine Atmosphäre haben.
Weitere Analysen werden darauf abzielen, Spuren einer Methanatmosphäre oder einer kohlendioxidreichen Atmosphäre zu finden. Wenn sie existieren, wird das Teleskop sie in den kommenden Monaten finden können, sagen Wissenschaftler.
Eine Illustration von sieben terrestrischen Planeten um den Stern TRAPPIST-1. Bild: NASA/JPL-Caltech/R. Hurt, T. Pyle (IPAC)
Das TRAPPIST-1-System, lokalisiert 39 LichtJahre von unserem Planeten entfernt, sind es sieben Planeten von der Größe der Erde, die einen relativ kalten Stern umkreisen. Die Bahnen aller Planeten sind näher am Stern als die Bahn des Merkur an der Sonne, aber aufgrund der Eigenschaften des Sterns bildet sich in einer solchen Entfernung eine potenziell bewohnbare Zone (eine Region, in der flüssiges Wasser verbleiben kann). . Drei der sieben Planeten fallen in die Grenzen der bewohnbaren Zone.
Die Forscher stellen fest, dass diese erste AnalyseTeleskopdaten werden hauptsächlich benötigt, um die Beobachtungsparameter zu verfeinern. Sie erwarten neue Entdeckungen aus zukünftigen Beobachtungen. Außerdem versprechen sie, nächstes Jahr ein "Familienporträt" des TRAPPIST-1-Systems zu präsentieren - ein Bild, das den Stern und alle sieben seiner Planeten zeigen wird.
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Auf dem Cover: künstlerische Illustration des TRAPPIST-1-Systems. Bild: NASA/JPL-Caltech