Japanische Chemiker haben die schnellste Kohlendioxidfalle entwickelt

Ein Forscherteam unter der Leitung von Professor Seiji Yamazoe hat an der Technologie der direkten Erfassung gearbeitet

Die Wissenschaftler untersuchten verschiedene Materialien, die die Effizienz von Geräten verbessern könnten, die auf einem Flüssig-Feststoff-Trennsystem basieren.Die Studie ergab, dass Isophorondiamin (IPDA) in solchen Geräten Kohlendioxid in niedrigen Konzentrationen, die in der Atmosphäre enthalten sind, mit einer Effizienz von 99 % entfernt.

Chemiker verwenden in ihrem Gerät WasserIPDA-Lösung. Dieses Amin fängt das in der Luft enthaltene Kohlendioxid ein und verwandelt es in einen festen Rest von Carbaminsäure. In einem in der Zeitschrift ACS Environmental Au der American Chemical Society veröffentlichten Artikel zeigten die Wissenschaftler, dass ein solches System einfach wiederverwendet werden kann. Es reicht aus, die Lösung auf 60°C zu erhitzen, um das eingeschlossene Kohlendioxid vollständig freizusetzen und die ursprüngliche Flüssigkeit wiederherzustellen.

Die Forscher bemerken auch die hohe GeschwindigkeitGerätebetrieb: 201 mmol/h pro 1 mol IPDA. Dies ist laut den Autoren doppelt so schnell wie alle bekannten direkten Lufterfassungs- und -reinigungsgeräte, die mit niedrigen Gaskonzentrationen arbeiten.

Chemiker sagen, dass bestehende Systeme schlecht sindmit atmosphärischer Luft fertig werden. Die darin enthaltene Kohlendioxidkonzentration reicht normalerweise nicht aus, damit chemische Reaktionen schnell genug ablaufen. Das zweite Problem ist die schwierige Freisetzung des gesammelten Kohlendioxids: Es erfordert in der Regel hohe Energiekosten und macht die Produktion ineffizient.

Die Entwickler glauben, dass das neue System diese Probleme beseitigt und Möglichkeiten für den industriellen Einsatz von Kohlendioxidfallen eröffnet.

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