Nur 5 Meter pro Pixel: Die NASA hat ultra-detaillierte Bilder von Merkur erhalten

Die Kraterbildungsrate auf dem Planeten hängt von der Entfernung zur Sonne ab. Und studieren Sie in dieser Hinsicht Merkur

aufgrund der Nähe sehr schwierigStern. Jetzt hat die NASA-Raumsonde MESSENGER (Mercury Surface, Space Environment, Geochemistry, and Ranging), die den Planeten von 2011 bis 2015 umkreiste, in einigen Regionen die bisher besten räumlichen Auflösungsbilder von nur 5 Metern pro Pixel geliefert.

Im Vergleich zur Erdoberfläche die meistenAndere Objekte im Sonnensystem erscheinen weitgehend statisch. Planetenforscher gehen seit langem davon aus, dass Einschläge von Weltraumgesteinen die Hauptursache für Veränderungen auf diesen Oberflächen sind und dass die Häufigkeit solcher Einschläge mit der Zeit abnimmt. Altersschätzungen für praktisch jede Oberfläche außerhalb der Erde und des Mondes basieren auf dieser „Kraterrate“.

Zur Verbesserung der Abschätzung der BildungsgeschwindigkeitKrater auf Merkur untersuchten die Autoren der neuen Studie 58.552 Paare von MESSENGER-Bildern. Durch den Vergleich von Vorher- und Nachher-Bildern ermittelten sie die Oberflächenveränderungen und berechneten die geschätzte jährliche Änderungsrate pro Quadratkilometer. Die Studie wurde in Geophysical Research Letters veröffentlicht.

Animation von zwei aufgenommenen BildernRaumschiff MESSENGER. Innerhalb des roten Kreises befinden sich Veränderungen an der Oberfläche von Merkur, die irgendwann zwischen dem 25. Juni 2012 und dem 11. Juni 2013 aufgetreten sind. Bildnachweis: NASA

Die Autoren entdeckten 20 neue Strukturen im SetDaten. Davon sind 19 quasi-kreisförmige Strukturen mit einem Durchmesser von 400 Metern bis 1,9 Kilometern, von denen eine von radialen Strahlen umgeben ist, die typisch für Einschlagskrater auf Merkur sind.

Neunzehn neue Einschlagskrater im InnerenDie vierjährige MESSENGER-Mission bedeutet, dass die Bildungsrate kleiner Impaktoren 1.000-mal schneller ist, als Wissenschaftler dachten. Allerdings bezeichnen die Forscher die Daten als „unrealistisch“.

Sie überarbeiteten die Rate der Kraterbildung undstattdessen eine alternative Hypothese aufstellen. Wissenschaftler haben gesagt, dass viele dieser Oberflächenmerkmale endogene geologische Veränderungen sind. Das bedeutet, dass die Oberfläche des Merkur variabler ist als bisher angenommen.

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Titelbild: Ein Blick auf die nördlichen Vulkanebenen von Merkur.
NASA/Johns Hopkins Labor für Angewandte Physik/Carnegie Institution of Washington