Verwandte Beziehungen und genetische Probleme haben Neandertaler zum Aussterben gebracht

Eine neue Analyse der Genome von drei Vertretern des Homo neanderthalensis ergab, dass auch diese über Blutgruppen verfügten. Bis jetzt

Wissenschaftler bestätigten lediglich, dass es bei ihnen nur die Blutgruppe „O“ gibt. Die neue Studie bewies auch die Existenz der Gruppen „A“ und „B“.

Die Analyse der Neandertaler-Genome halfForscher vermuten, warum die Neandertaler ausgestorben sind. So wurde in den archaischen Genomen des Homo neanderthalensis eine große Anzahl gemeinsamer Allele gefunden, was auf eine geringe genetische Vielfalt hinweist. Wissenschaftler haben beispielsweise eine große Anzahl gemeinsamer Allele im Genom entdeckt. Dies deutet darauf hin, dass Neandertaler und Denisova-Menschen eine geringe genetische Vielfalt hatten. Höchstwahrscheinlich hängt es mit Inzucht zusammen – einer Form der Homogamie, bei der eng verwandte Formen innerhalb derselben Organismenpopulation gekreuzt werden.

Zum Beispiel könnte die Genetik von Neandertalern dazu führen, dasszu häufigen Fällen von hämolytischer Erkrankung des Neugeborenen - einer Krankheit, die aus der Unverträglichkeit des Blutes der Mutter und des Kindes für einige Antigene resultiert. Bei dieser Krankheit greift das Immunsystem der Mutter die Blutzellen ihres Fötus an.

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