MIT-Ingenieure haben herausgefunden, wie man die Lebensdauer von Kernreaktoren verdoppeln kann

Die meisten Schäden im Inneren von Kernreaktoren sind so gering, dass sie gegenüber früheren resistent waren

Forschung.MIT-Ingenieure haben eine neue Methode zur direkten Messung von Strahlenschäden entwickelt. Dadurch kann der Betrieb von Kernkraftwerken sicher über die vorgesehene Laufzeit hinaus verlängert werden.

Anstatt das Physische direkt zu beobachtenBasierend auf der Struktur des jeweiligen Materials untersucht ein neuer Ansatz die darin gespeicherte Energiemenge. Jede Störung der geordneten Struktur von Atomen innerhalb eines Materials, beispielsweise durch Strahleneinwirkung oder mechanische Belastung, überträgt tatsächlich überschüssige Energie auf das Material, erklären Wissenschaftler. 

Die von den Ingenieuren vorgeschlagene Methode basiert auf der SchätzungEnergie Unterschied. Sobald die Veränderung bestimmt ist, berechnen die Wissenschaftler den Gesamtschaden im Material, selbst wenn es sich um Defekte im atomaren Maßstab handelt, die nicht beobachtet werden können.

Die Methode, die sie verwenden, wird aufgerufenDifferentialscanningkalorimetrie. Die zu untersuchende Probe wird in eine spezielle Kammer mit zwei identischen Zellen gegeben. Die Forscher erhöhen schrittweise die Temperatur und messen, wie sich die Energie in der leeren Kammer und in der Kammer mit der Probe verändert.

Um ihre Technologie zu testen, haben die Forscheruntersuchten eine Titanmutter, die aus einem Kernreaktor geborgen wurde. Die Ergebnisse der Experimente zeigten, dass das neue Verfahren fünfmal fehleranfälliger ist als die bestehenden.

Forscher glauben, dass mit dem neuenTechnologie kann die Lebensdauer von Kernreaktoren von 40–60 auf 100 Jahre verlängern. Damit eine solche Erhöhung sicher ist, ist es notwendig, die Qualität der Materialien zu kontrollieren. Durch die ständige Bewertung ihres Zustands können Mängel rechtzeitig erkannt und einzelne Elemente entfernt werden, bevor etwas Unvorhergesehenes passiert.

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