Benannte ekelhafte Gerüche, die das Immunsystem auslösen

Gerüche sind eng mit Krankheit und Ekel verbunden und Untersuchungen haben gezeigt, wie der Geruchssinn Signale übermittelt

Krankheiten bei Tieren und Menschen. Wissenschaftler führten eine kleine Studie durch, um zu testen, ob eklige Gerüche bei Menschen eine „vorbereitende“ Immunreaktion auslösen können.

Den Teilnehmern wurden 16 verschiedene Düfte angeboten,darunter vier neutrale (destilliertes Wasser, Mineralöl, Phthalate und Propylenglykol) und 12, die normalerweise ekelhaft sind, darunter - fermentierter Hering, französischer Käse, faule Hefe und von Wissenschaftlern verwendete künstliche Duftstoffe - eine Mischung aus Urin und Schweiß.

Den Abschluss beurteilten die Versuchsteilnehmer selbstAbneigung gegen Aromen auf einer Skala von 0 bis 100. Die Wissenschaftler sammelten auch elektromyographische Daten über die Aktivität der mimischen Muskulatur als Reaktion auf einen bestimmten Geruch bei den Versuchspersonen. Als sie genau verfolgten, wie die Probanden bestimmte Gerüche empfanden, ließen die Forscher die Probanden erneut daran schnüffeln und nahmen diesmal Speichelproben.

Sie überwachten die Konzentration des NekrosefaktorsTNF-α-Tumoren sowie sekretorisches Immunglobulin A (sIgA). TNF-α ist ein Protein, das von Immunzellen im Mund als Reaktion auf Bakterien ausgeschieden wird und die Abwehrkräfte des Körpers stimuliert, um sich auf deren Invasion und Zerstörung vorzubereiten. sIgA funktioniert ähnlich. Es wird von Schleimhautzellen produziert, um zu verhindern, dass Bakterien Fuß fassen.

Es stellte sich heraus, dass subjektiv und objektivDie Einstellung der Menschen zu bestimmten Gerüchen sowie die TNFα-Spiegel im Speichel stiegen bei einer Stichprobe von 36 Personen unmittelbar nach der Exposition gegenüber ekelhaften Gerüchen an. Insgesamt deuten die Ergebnisse der Studie auf eine Zusammenarbeit zwischen verhaltensbedingten olfaktorischen Pathogenvermeidungsmechanismen, die durch die Emotion Ekel vermittelt werden, und Pathogeneliminierungsmechanismen hin, die durch Entzündungsmediatoren erleichtert werden.

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