Benannt die Hauptgefahr von „einfachen“ Viren für das Gehirn

In einer neuen Studie haben Wissenschaftler weitere Beweise geliefert, die die Hypothese stützen

Virusinfektionen im Riechsystem beschleunigen das Fortschreiten der Alzheimer-Krankheit (AD). Forscher untersuchten den Zusammenhang zwischen Biomarkern von Virusinfektionen und Neurodegeneration im Hippocampus.

Seit Jahrzehnten berichten Forscher darüberüber den Zusammenhang zwischen Hirnerkrankungen und akuten Virusinfektionen. Insbesondere das Herpes-simplex-Virus wird seit langem mit der Entstehung von AD in Verbindung gebracht. Doch wie sich Virusinfektionen genau auf die Neurodegeneration auswirken, ist noch unklar.

Forscher der University of Colorado analysiertenpostmortales Gehirngewebe mehrerer Menschen, die an der Alzheimer-Krankheit gestorben sind. Im Vergleich zu Gewebeproben von kognitiv gesunden Menschen gleichen Alters wurden in der Gruppe der AD-Patienten signifikante Marker für eine Virusinfektion und eine Entzündung im Riechtrakt gefunden. Wissenschaftler haben es den „Hauptweg zum Hippocampus“ genannt.

Obwohl sich Biologen nicht darauf konzentriert habenSie machten mehrere Vorhersagen darüber, welche spezifischen Krankheitserreger für anhaltende Infektionen verantwortlich sind. Ihrer Einschätzung nach sind die wahrscheinlichsten Verursacher der AD das Herpes-simplex-Virus Typ 1 (HSV-1) und das Varicella-Zoster-Virus (VZV). Beide wurden bereits mit dem Fortschreiten der Alzheimer-Krankheit in Verbindung gebracht und führen bekanntermaßen zu latenten, lebenslangen Infektionen.

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