Die NASA zeigte eine Ozeanblüte aus dem Weltraum

Ein Team von Wissenschaftlern hat herausgefunden, dass Küstenalgenblüten (auch bekannt als Phytoplanktonblüten)

ist in den letzten paar Jahren viel aktiver gewordenJahrzehnte. In einer in der Fachzeitschrift Nature veröffentlichten Studie analysierten Experten NASA-Satellitendaten. Ziel ist es, die Größe und Häufigkeit von Algenblüten an den Küsten der Kontinente der Welt zu vergleichen.

Algen sind Wasserpflanzen, die enthaltenChlorophyll, aber ohne Blätter, Wurzeln, Stängel, Gefäßgewebe oder Blüten. Ihre Größe variiert von einzelligen bis hin zu großen Arten. Sie kommen in verschiedenen Farben vor und leben sowohl in Süßwasser- als auch in Meeressystemen.

In den Küstenmeeren der Erde blüht intensives Phytoplankton. Foto: Lian Feng

Das Forschungsteam hat es herausgefundenHinweise darauf, dass sich die Algenblüte beschleunigt. Im Wasser, von dem sie sich ernähren, kommen mehr Stickstoff und Phosphor vor. Dies deutet darauf hin, dass der Abfluss von Düngemitteln in Küstengewässer zunimmt.

Forscher untersuchten Satellitenbildervom NASA-Satelliten Aqua im Zeitraum 2003 bis 2020 empfangen. Die Analyse zeigte, dass Algen weltweit um 59,2 % mehr zu wachsen begannen. Sie fanden außerdem heraus, dass im Jahr 2020 die Gesamtgröße aller Algenblüten im Ozean 31,47 Millionen km² betrug, was etwa 8,6 % der gesamten Meeresoberfläche entspricht.

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Titelbild: Intensive Phytoplanktonblüte in den Küstenozeanen der Erde
Autor: Lian Feng