Fast 100 Wissenschaftler haben eine ferne Galaxie untersucht. Seltsame Jets kommen heraus

Im Rahmen der neuen Studie machten Wissenschaftler mehr als 200 Beobachtungen der Galaxie mit einem 0,9-Meter-Gerät

Spiegelteleskop in der Sternwarte des ObservatoriumsWestberg. Astronomen kombinierten die Beobachtungen mit Daten des Whole Earth Blazar Telescope (WEBT). Das WEBT-Netzwerk ermöglicht Ihnen die Überwachung von Objekten von verschiedenen Standorten rund um die Uhr.

Verwendung von WEBT-Beobachtungen aus dem Sommer2020 haben Astronomen überraschend schnelle Helligkeitsschwankungen im zentralen Jet der BL Lac-Galaxie entdeckt. Wissenschaftler führen diese seltsamen Zyklen von Helligkeitsänderungen auf Rotationen im Magnetfeld zurück. Ihre Forschung wurde kürzlich in der Zeitschrift Nature veröffentlicht.

Relativistische Jets sind Plasmastrahlen, die aus den Zentren (Kernen) astronomischer Objekte wie aktiven Galaxien, Quasaren und Radiogalaxien austreten.

Das Observatorium, das die Beobachtungen durchgeführt hat, ist in der Abenddämmerung. Bildnachweis: Mark A. Philbrick

Wie ein Co-Autor der Studie feststellte: „Bemerkenswerterweisedass es im Zeitalter der Riesenteleskope und der Weltraumforschung immer noch notwendig ist, sich auf bescheidene und gut ausgestattete Einrichtungen zu verlassen, um unbekannte Ecken des Universums zu erforschen.“ Die Rede ist vom 0,9-Meter-Spiegelteleskop der Brigham-Young-Universität.

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Auf dem Cover: eine künstlerische Darstellung eines BL Lac-Jets mit einem spiralförmigen Magnetfeld. Bildnachweis: Iris Nie

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