Neurochip beugt epileptischen Anfällen und Handzittern vor

Schweizer Ingenieure der Eidgenössischen Polytechnischen Schule Lausanne haben ein Neuromodulationssystem mit entwickelt

geschlossener Regelkreis auf einem Chip – NeuralTree. Das Gerät diagnostiziert frühe Symptome neurologischer Erkrankungen oder sich anbahnender Anfälle und beugt deren Entstehung vor.

Das Gerät verwendet einen 256-Kanal-Touchscreenhochauflösende Matrix und einen energieeffizienten Prozessor für maschinelles Lernen. Um das System zu trainieren, haben wir Biomarker verwendet, die durch die Beobachtung echter Patienten mit Epilepsie und Parkinson-Krankheit gesammelt und diese Krankheiten in tierischen Modellorganismen rekonstruiert wurden. Ebenso können Sie den Chip darauf trainieren, andere Krankheiten zu erkennen.

NeuralTree extrahiert Modelle aus Gehirnwellenelektrische Signale (Biomarker), die mit bestimmten neurologischen Erkrankungen in Verbindung gebracht werden. Die KI des Systems kategorisiert Signale und zeigt an, ob sie beispielsweise auf einen bevorstehenden epileptischen Anfall oder Zittern bei Morbus Parkinson hindeuten. Wenn bei einem bestimmten Patienten Symptome festgestellt werden, wird ein auf einem Chip befindlicher Neurostimulator aktiviert, der einen elektrischen Impuls sendet, um dieses Symptom zu blockieren.

Die Autoren der Studie stellen fest, dass die Einzigartigkeitneuronale Schnittstelle in einem energieeffizienten Mehrkanalchip. Frühere ähnliche Geräte hatten nur 32 Sensorkanäle, was ihre Leistung stark einschränkte. Die Ingenieure werden weiterhin daran arbeiten, eine Selbstverwirklichung des Geräts zu erreichen: die Fähigkeit, sich an Veränderungen im neuronalen Netzwerk des Gehirns des Patienten anzupassen.

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