Neue Methode zur Injektion von CRISPR hilft bei der Behandlung seltener Krankheiten

Die Forscher erklärten, dass die Bearbeitung von CRISPR-Genen bereits dabei helfe, Krankheiten zu bekämpfen, die es bisher gab

galten als unheilbar.Allerdings erforderten die Methoden bislang eine direkte Injektion in die betroffenen Zellen. Wie NPR berichtet, haben Forscher nun Ergebnisse veröffentlicht, die zeigen, dass es möglich ist, CRISPR-Cas9 in das Blut zu injizieren, um Veränderungen vorzunehmen, was die Möglichkeit eröffnet, die Genbearbeitung zur Behandlung vieler häufiger Krankheiten einzusetzen.

Die experimentelle Behandlung zielt auf die Bekämpfung voneine seltene genetische Erkrankung - Transthyretin-Amyloidose. Wissenschaftler injizierten Freiwilligen Nanopartikel mit CRISPR, die von der Leber der Patienten aufgenommen wurden, und bearbeiteten ein Gen in diesem Organ, um die Produktion von schädlichem Protein zu unterbinden. Dieses Protein fiel einige Wochen nach der Injektion ab und bewahrte die Patienten vor Krankheiten, die Nerven und andere Gewebe im Körper schnell zerstören können.

Große Herausforderungen für Genetiker: Onkologie, Anti-Aging und polygene Krankheiten

An dem Test nahmen nur sechs Personen teil, undDas Forschungsteam muss noch Langzeitstudien durchführen, um mögliche negative Auswirkungen zu überprüfen. Sollte sich diese Methode jedoch im großen Maßstab als praktikabel erweisen, könnte sie zur Behandlung von Erkrankungen eingesetzt werden, für die bestehende CRISPR-Methoden nicht anwendbar sind, von Alzheimer bis hin zu Herzerkrankungen.

Einige sind jedoch bereits vorsichtig mit dem PotenzialMissbrauch von CRISPR und Injektionen werden es viel einfacher machen, fragwürdige Veränderungen vorzunehmen. Bei richtiger Anwendung kann die neue CRISPR-Technik jedoch Krankheiten verhindern, die bisher als unvermeidlich galten.

weiter lesen

Der größte Komet der Geschichte ist im Sonnensystem zu sehen: er ist fast ein Planet

Wissenschaftler haben den „Puls“ der Erde berechnet: Er beträgt 27,5 Millionen Jahre

Neue Methode verwandelt Kohlenstoff sofort in Graphen oder Diamanten