Clive Randall, Direktor des Materials Research Institute (MRI) der Penn State University, entwickelte das Material und
Die NASA hatte eine Anfrage zur Leistungselektronikan entfernten Orten, an denen Batterien zum Austausch nur schwer zugänglich sind. Sie wollten auch in sich geschlossene Sensoren, die Systeme wie die Motorstabilität überwachen und diese Geräte bei Raketenstarts und anderen Hochtemperaturbedingungen zum Funktionieren bringen, bei denen die derzeitige Piezoelektrik aufgrund von Hitze ausfällt.
Clive Randall, Direktor des Penn State Materials Research Institute (MRI)
Piezoelektrische Materialien erzeugenelektrische Ladung durch mechanische Kompression beispielsweise bei Bewegung. Sie können auch als Sensor zur Messung von Druck-, Temperatur-, Dehnungs- oder Beschleunigungsschwankungen dienen.
Piezoelektrik kann möglicherweise eine Vielzahl von Geräten mit Strom versorgen, von persönlichen elektronischen Geräten wie Handgelenkgeräten bis hin zu Brückenstabilitätssensoren.
Allerdings das grundsätzliche ProblemDer Nachteil piezoelektrischer Materialien besteht darin, dass ihre Leistung bei Temperaturen über 120 °C deutlich abnimmt. Die von den Forschern entwickelte neue Zusammensetzung des piezoelektrischen Materials zeigte jedoch eine nahezu konstante effektive Leistung bei Temperaturen bis zu 250 °C.
Ein weiterer Vorteil des Materials war die hohe Stromproduktion. In diesem Fall lässt sich die Entwicklung auch für andere Richtungen nutzen, meinen die Autoren.
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