Tintenfische quälen und fressen sich nach der Paarung. Wissenschaftler haben endlich herausgefunden, warum

Viele Tierarten sterben nach der Fortpflanzung. Doch Kraken haben es noch schlimmer. Nach der Eiablage Weibchen

Verlasse die Brut, höre auf zu fressen und fang ansich selbst verletzen. Sie können auf Steine ​​stoßen, sich die Haut zerreißen und sogar ihr eigenes Fleisch fressen. Dies führt zum Tod. Als der junge Oktopus aus dem Ei kriecht, ist seine Mutter bereits tot. Wenige Monate später stirbt auch das Männchen.

Das kurze und dunkle Leben der Kraken vor langer Zeitfaszinierte Wissenschaftler. Im Jahr 1944 stellten Forscher die Hypothese auf, dass die Paarung irgendwie einen molekularen „Selbstzerstörungs“-Knopf im Inneren der Meeresbewohner drückte.

Es hat fast 80 Jahre gedauert, aber die Idee nimmt endlich Gestalt an. Wissenschaftler haben kürzlich herausgefunden, dass die Paarung offenbar mehrere wichtige biochemische Wege bei weiblichen Kraken verändert.

Ungewöhnliches Verhalten im Zusammenhang mit Veränderungenam Cholesterinstoffwechsel in den Sehdrüsen beteiligt. Auf seiner Basis wird mehr 7-Dehydrocholesterin gebildet, außerdem einige Steroidhormone und Gallensäuren. Sie beeinflussen die Tatsache, dass sich die Weibchen aktiver um den Nachwuchs kümmern, zwingen den Oktopus aber gleichzeitig dazu, sich selbst zu schaden.

Während der Studie extrahierten Wissenschaftler visuelle ElementeDrüsen erwachsener weiblicher Oktopusse und untersuchte sie. Es stellte sich heraus, dass sie hauptsächlich zwei Arten von Signalmolekülen produzieren: Neuropeptide und Steroidhormone. Das Problem ist, dass nach der Paarung die Aktivität derjenigen Gene, die für die Kodierung von Neuropeptiden verantwortlich sind, merklich nachlässt. Gene, die Enzyme kodieren, die an der Synthese von Steroidhormonen beteiligt sind, werden wiederum viel stärker exprimiert. Cholesterin-7-Desaturase ist eines dieser Enzyme. Es wandelt Cholesterin in 7-Dehydrocholesterin um, das bei vielen Wirbellosen die Reifung und Lebensdauer steuert.

Es ist bemerkenswert, dass es beim Menschen eine Mutation gibt, die verursachtErhöhte 7-Dehydrocholesterinspiegel verursachen das Smith-Lemli-Opitz-Syndrom. Denken Sie daran, dass es sich um eine autosomal-rezessiv vererbte Erkrankung handelt, die mit Stoffwechselstörungen einhergeht. Die biochemische Grundlage dieser Krankheit ist eine Verletzung der Cholesterinsynthese, die durch unzureichende Aktivität oder Fehlen des Enzyms 7-Dehydrocholesterinreduktase verursacht wird. Menschen mit dieser Mutation verletzen sich oft selbst und sie ähnelt sehr dem Verhalten des weiblichen Oktopus, das Wissenschaftlern Rätsel aufgibt.

Nach weiterer Forschung, Wissenschaftlerfanden heraus, dass sich nach der Paarung der Stoffwechsel von Cholesterin und seinen Bestandteilen, zum Beispiel 7-Dehydrocholesterin, in den Sehdrüsen weiblicher Kraken dramatisch verändert. Höchstwahrscheinlich sind seine hohen Konzentrationen nicht nur für Menschen, sondern auch für Kraken giftig. Möglicherweise führen sie zur Entwicklung von Signalfaktoren, die Mollusken töten und so das Regime auslösen

Weiter lesen

Wie dunkle Materie mit der Materie „kommuniziert“, aus der wir bestehen. Eckdaten zur neuen Studie

Eine Stuhltransplantation kann das Altern rückgängig machen

Vergleichen Sie, wie die Mondfinsternis von der NASA und Roscosmos gefilmt wurde