Die Messungen wurden mit dem hochauflösenden Ionensonden-Forschungsinstrument des Instituts durchgeführt
Karbonate gehören zu den beliebtesten Gesteinen der Erde. Man findet sie in den Gebirgszügen der Dolomiten, auf den Kreidefelsen der Insel Rügen und in den Korallenriffen der Meere.
Sie entfernen eine große Menge vonTreibhausgas CO2, das sie für das Klima vorteilhaft macht. Im Gegensatz zur modernen Erde gab es während der Entstehung der unberührten Erde, als unser Planet heiß war, keine Karbonatgesteine.
Der Meteorit, der im September 2019 auf die Erde fiel, wurde Flensburg genannt, wo er gefunden wurde. Es wird als kohlenstoffhaltiger Chondrit klassifiziert: eine sehr ungewöhnliche und seltene Form von Meteorit.

Mutterasteroid des Flensburger Meteoriten undDie darin enthaltenen Karbonate bildeten sich erst drei Millionen Jahre nach der Entstehung der ersten Festkörper im Sonnensystem. Neben der Datierung anhand des Radionuklids 53Mn wurden die winzigen Karbonatkörner auch mit der Heidelberger Ionensonde auf ihre Kohlenstoff- und Sauerstoffisotopenzusammensetzung untersucht.
Offenbar fielen Carbonate ausrelativ heiße Flüssigkeit kurz nach der Entstehung und Erwärmung des Mutterasteroiden. Somit weisen sie auf die früheste Zeit hin, in der flüssiges Wasser im Sonnensystem vorkam.
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