Spezialisten des Nationalen Zentrums für wissenschaftliche Forschung in Frankreich haben herausgefunden, wie Steine festgehalten werden
Wie die Autoren erklärten, wird ein solches Phänomen am Baikalsee beobachtet: Es ist dort auch im Winter klar, aber in dieser Zeit wehen starke Winde. Es sind diese beiden Faktoren, die diesen ungewöhnlichen Effekt erzeugen.
Im Winter kann man auf dem See „Baikal Zen“ beobachtenBaikal: Auf dem Eis liegende Steine scheinen sich irgendwann auf dünnen Eissockelbeinen mit einer Vertiefung um sie herum zu erheben. Das Ergebnis erinnert an japanische Steingärten, die das Weltbild des Zen-Buddhismus verkörpern, daher der Name des Phänomens. Es stellte sich heraus, dass es durch Sublimation geschieht – den Prozess der Verdunstung von Eis, ohne dass es in eine flüssige Form übergeht.
Forschungstext
Steine fallen auf den eisbedeckten See:sie können zum Beispiel von starkem Wind dorthin getragen werden. Dann erhitzen sie sich und beginnen das Eis zu schmelzen, aber es hat keine Zeit, sich in Wasser zu verwandeln. Der Wind bläst so stark, dass er das erhitzte Eis unter dem Stein hervorbläst und nur ein „Bein“ entsteht: Sie ist es, die den Stein hält.

Dieses ungewöhnliche Ergebnis des Blasens von erhitztem Eis ist auf die Sublimation zurückzuführen, einen Prozess, bei dem Eis verdunstet, ohne in flüssige Form überzugehen.
Zuvor haben Wissenschaftler auf ein ungewöhnliches Phänomen am Baikalsee aufmerksam gemacht, aber bisher hat keine einzige Studie eine entwickelte Theorie dieses Prozesses aufgestellt.
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