Über 13.000 Seiten wegen eines Films gesperrt

Ein Gericht in Indien hat das aggressivste Urteil zur Website-Blockierung in der Geschichte des Internetrechts gefällt.

Urheberrechte ©.Am Vorabend der Premiere des Films „Vikram Vedha“ In Kinos erließ ein Richter eine einstweilige Verfügung, die 40 Internetdienstanbieter dazu aufforderte, aktiv und sofort eine beispiellose Anzahl von 13.445 Websites zu sperren. Diskutieren

Sie haben eine Urkunde für Ihren neuen Film erhalten„Vikram Vedha“ Reliance Entertainment reichte buchstäblich am nächsten Tag einen Antrag auf einstweilige Verfügung ein. Ziel war es, den Film vor Online-Piraterie zu schützen. Am 30. September, dem Tag der Veröffentlichung des Films, erließ das Gericht Anordnungen und stellte fest, dass „Vikram Vedha“ Es wurden erhebliche Summen investiert und der Film soll weltweit in 3.000 Kinos gezeigt werden.

Aufgrund der Dringlichkeit des Falles sind die Beklagten im Fall– darunter 40 Internetprovider – wurden nicht über die Klage informiert. Die einstweilige Verfügung wurde jedoch in zwei getrennten Anordnungen erlassen, die insgesamt jedem verbieten, den Film ohne Lizenz zu kopieren, aufzunehmen, zu filmen, zur Verfügung zu stellen, hochzuladen, herunterzuladen, anzuzeigen oder abzuspielen.

Daraufhin erließ der Richter eine einstweilige Verfügung und wies alle ISPs an, insgesamt 13.445 Seiten sofort und aktiv zu sperren.

Nun, hier ist der Trailer zum Film, falls Sie so neugierig auf den Hype sind.