Physiker haben den Rekord für den kürzesten Elektronenpuls der Geschichte gebrochen

Der Pressemitteilung zufolge wird die neue Errungenschaft bei der Entwicklung genauerer Elektronenmikroskope von Nutzen sein

 kann auch die Datenübertragung in Computerchips beschleunigen.

Kürzere Elektronenpulse sorgenhöhere Datenübertragungsgeschwindigkeit. Mitarbeiter der Universität Rostock in Deutschland arbeiteten daran, ihre Länge so weit wie möglich zu reduzieren.

In herkömmlichen Schaltkreisen Elektronenimpulsebegrenzt durch die Frequenz, mit der sie innerhalb der Substanz schwingen. Wie Wissenschaftler erklären, muss der Puls mindestens die Hälfte des Zyklus dieser Schwingungen dauern, weil er eine „Schubkraft“ für die Elektronen erzeugt. Aber Licht schwingt mit einer viel höheren Frequenz. Deshalb lösten die Wissenschaftler mit einem kurzen Lichtblitz einen Elektronenimpuls aus.

Mit dieser Technik haben im Jahr 2016 Physiker begonnenerzeugte einen sichtbaren Lichtblitz von nur 380 Attosekunden Dauer. Jetzt sind sie sogar noch weiter gegangen und haben mit Lasern Elektronen von der Spitze einer Wolframnadel ins Vakuum geschleudert. Als Ergebnis zeichneten sie einen Elektronenpuls mit einer Dauer von 53 Attosekunden auf. Das ist fünfmal weniger Zeit, als ein Elektron benötigt, um den Kern eines Wasserstoffatoms zu umkreisen.

Ein solch kurzer Elektronenpuls wird die Leistung von Elektronenmikroskopen verbessern und es ihnen ermöglichen, die Bewegung von Teilchen klarer zu erfassen.

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