Ein Team niederländischer Wissenschaftler beschloss, mit neuen 3D-Drucktechnologien das perfekte Stück Schokolade herzustellen:
Ein erfahrener Chocolatier erhitzt und kühlt die Emulsion,um eine ideale Kristallgitterstruktur zu erzeugen. Laut dem Physiker und Schokoladenladenbesitzer Richard Tango-Lowe ist Kakaobutter ein sechsphasiger polymorpher Kristall. Es hat eine V-Phase, die man als ideal bezeichnen kann: Es knistert und schmilzt, anstatt zu bröckeln. Außerdem verleiht es hochwertigen Schokoladen einen glänzenden Glanz. Es kann jedoch Wochen dauern, bis ein Stück dieser Schokolade vollständig kristallisiert ist. Darüber hinaus sind Phase-V-Kristalle instabil und können sich mit der Zeit in stumpfe Phase-IV-Kristalle verwandeln.
Die Autoren des neuen Werkes gingen von der Idee ausDie meisten Menschen mögen es, wenn ihre Schokolade knusprig bleibt, wenn sie hineinbeißen. Also entwarfen sie eine Schokoladenform, die so knusprig wie möglich sein sollte. Sie fanden, dass eine Spirale ideal sei.
Das Team begann dann mit dem ExperimentierenStrukturen, die möglichst stark sind, wenn sie in eine Richtung gebrochen werden, aber in der entgegengesetzten Richtung spröde und knistern.
Anisotrope Forschung ist ein Versuch, Schokoladen herzustellen, die superfest sind, wenn Kraft auf eine Achse ausgeübt wird, und superknusprig, wenn Kraft auf eine andere Achse ausgeübt wird.
Dafür entschied sich das Team für einen 3D-Drucker.und das Produkt darauf drucken. Um die Bildung von Phase-V-Kristallen zu maximieren, wurde sie auf eine bestimmte Weise temperiert.Dazu erhitzten die Autoren die Schokolade auf 45°C, um alle Kristalle zu zerstören. Es wurde dann mit harten Pellets abkühlen gelassen, bis die Temperatur unter 34°C gefallen war. Zu diesem Zeitpunkt füllten die Forscher die Schokolade in Spritzen und platzierten sie in den 3D-Bioplotterkartuschen. Danach versuchten sie, die erstellten Formulare auf einer speziellen Basis mit einer Temperatur von 12 °C zu drucken.
Doch die Autoren stießen auf ein Problem:Die Schokolade begann direkt im Spritzenrohr zu kristallisieren, sodass die Maschine ständig neu kalibriert werden musste, da sich die Dicke der gedruckten Linien änderte. Mit fortschreitendem Druck wurde es auch dicker, so dass Druck und Geschwindigkeit beim Drucken jeder Schicht angepasst werden mussten.
Die Autoren erklärten, dass sie in der Fortsetzung der Arbeit planen, die Probleme zu beheben, die während des Druckprozesses aufgetreten sind.
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