Physiker haben zuerst den Verbindungszustand zwischen Licht und Materie gemessen

Das Labor war das erste, das mithilfe eines Laserstrahls einen besonderen Verbindungszustand zwischen Atomen erzeugte. Ihre

polarisiert, sodass sie geladen sindpositiv auf der einen Seite und negativ auf der anderen Seite. Dadurch fühlen sie sich zueinander hingezogen und es entsteht ein ganz besonderer Verbundenheitszustand. Es ist viel schwächer als zwischen zwei Atomen in einem regulären Molekül, aber dennoch messbar. Der Laserstrahl fungiert als „Molekül“ aus Licht und Materie.

Theoretisch wurde dieser Effekt schon vor langer Zeit vorhergesagt,Doch nun haben Wissenschaftler des Zentrums für Quantenwissenschaft und -technologie der Technischen Universität Wien in Zusammenarbeit mit der Universität Innsbruck diese exotische Atombindung erstmals gemessen. Diese Wechselwirkung ist nützlich, um extrem kalte Atome zu kontrollieren. Dieser Effekt könnte auch bei der Bildung von Molekülen im Weltraum eine Rolle spielen. Die Forschungsergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Physical Review veröffentlicht.

In einem elektrisch neutralen Atom ist es positivEin geladener Atomkern ist von negativ geladenen Elektronen umgeben, die ihn wie eine Wolke umgeben. Wenn Sie ein externes elektrisches Feld einschalten, verschiebt sich die Ladungsverteilung leicht. „Die positive Ladung bewegt sich ein wenig in die eine Richtung, die negative Ladung bewegt sich ein wenig in die andere, das Atom hat plötzlich eine positive und eine negative Seite, es wird polarisiert“, erklärt Professor Philipp Haslinger, der am Atomtechnischen Institut forscht Die Universität Wien wird durch das FWF START-Programm gefördert.

Licht ist ein sehr elektromagnetisches Feldändert sich schnell, sodass der Polarisationseffekt auch durch Laserstrahlung erzeugt werden kann. Befinden sich mehrere Atome nahe beieinander, werden sie vom Laserlicht gleichmäßig polarisiert – links positiv und rechts negativ – oder umgekehrt. In beiden Fällen richten zwei benachbarte Atome einander unterschiedliche Ladungen zu, wodurch eine Anziehungskraft entsteht.

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