Forscher untersuchten das Gehen von Ameisen und mehrbeinigen Robotern. Dabei entdeckten sie eine neue Mathematik
Das Team untersuchte mehrere argentinische KolonienAmeisen an der UC San Diego und zwei verschiedene Arten von mehrbeinigen Robotern an der University of Michigan. Für die Studie nutzten die Wissenschaftler einen speziellen Algorithmus, der komplexe Körperbewegungen in Formen umwandelt. Es stellt eine Beziehung zwischen der Position des Objekts und der nächsten Bewegung her.
Das fanden die Forscher auchAlgorithmen können sowohl auf Ameisen als auch auf zwei verschiedene Arten von Robotern angewendet werden. Die mathematischen Modelle, die die Forscher verwendeten, sind nicht neu. Früher wurden sie verwendet, um das Gleiten und Schwimmen in viskosen Flüssigkeiten zu beschreiben. Es stellte sich heraus, dass auch das Gehen vielbeiniger Lebewesen, bei dem es nur wenige Gleitbewegungen gibt, durch diese Formeln gut beschrieben wird.
Zum Beispiel die Anzahl der GleitbewegungenArgentinische Ameisen machen nur etwa 4,7 % der Gesamtzahl der Bewegungen aus. Bei Robotern kann es je nach Ausführung etwas größer sein. Unabhängig davon sagt das Modell Bewegungen in allen Fällen gut voraus. Auch von millimetergroßen Insekten wie Ameisen bis hin zu metergroßen Robotern gelten die gleichen Regeln.
Die Forscher glauben, dass diese Entdeckungstellt ein generisches Positionierungsmodell bereit, das immer dann angewendet wird, wenn die Bewegung von Umgebungsreibung dominiert wird. Die Autoren der Studie glauben, dass der neue Ansatz Anwendung bei der Konstruktion von Robotern und der Bewegungsplanung finden wird. Darüber hinaus bietet es Einblicke in die Evolution und Kontrolle der Beinbewegung bei Lebewesen.
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