Avast, das gleichnamige Antivirensoftware entwickelt, ist immer wieder in die Kritik geraten
Über diese, im Rahmen einer gemeinsamen Untersuchung,erzählte zwei renommierte Publikationen Motherboard und PCMag. Demnach hat Avast eine Vielzahl von Benutzerdaten mit einem eigenen Antivirenprogramm gesammelt und diese dann über eine Tochtergesellschaft namens Jumpshot verkauft. Zu den Dingen, die der Entwickler an andere große Unternehmen verkaufte, gehörten Informationen über die Ergebnisse der Nutzersuche bei Google, die Suche nach verschiedenen Orten bei Google Maps, die Aktivität des professionellen sozialen Netzwerks LinkedIn sowie Daten über Besuche des YouTube-Videodienstes und verschiedene Pornoseiten.
Also, nach der Untersuchung, das UnternehmenOmnicom zahlte Jumpshot für den Datenzugriff im Jahr 2019 2,07 Millionen US-Dollar. Das Einzige, was die Situation ein wenig mildert, ist, dass Avast die Daten seiner Benutzer höchstwahrscheinlich in anonymer Form übermittelt hat.