Leistungsstarker Laser „schreckt“ Blitze ab und wirkt wie ein Blitzableiter

Laut einem in der Fachzeitschrift Nature Photonics veröffentlichten Bericht zielte ein hochintensiver Laser auf den Himmel

Funktioniert wie ein Blitzableiter. Neue Forschungen werden Blitzschutzstrategien für kritische Infrastrukturen wie Kraftwerke, Flughäfen und Startplätze für Weltraummissionen verbessern.

Der heute bekannteste BlitzableitertypDer Tag ist „Franklins Rute“. Hierbei handelt es sich um einen elektrisch leitfähigen Metallmast, der Blitzeinschläge abfängt und sicher auf den Boden leitet. Solche Blitzableiter gehören ebenfalls zum Typ „Stab und Spule“. Sie funktionieren, indem sie elektrische Ladungen von Gewittern anziehen und zum Boden leiten. Sie werden auf einem Gebäude oder einer anderen Struktur platziert und sind mit Drähten ausgestattet, die den Stab und das Erdungssystem verbinden.

Wenn sich ein Gewitter nähert, entstehen elektrische LadungenGewitterwolken werden von einem spitzen Stab angezogen, der als Leiter fungiert. Sie werden dann sicher über das Kabel zur Erde übertragen, wodurch das Risiko einer Beschädigung durch einen Blitzschlag verringert wird.

Verwendung von Lasern als Blitzableiterist ein theoretisches Konzept, das noch erforscht wird. Die Idee besteht darin, dass ein starker Laserstrahl in die Atmosphäre gerichtet werden kann, um den Weg zu ionisieren, dem der Blitz folgen soll, und den Blitz im Wesentlichen an einen bestimmten Ort zu „lenken“, an dem er sicher geerdet werden kann. Das Konzept basiert auf den Prinzipien des Laserzerfalls, bei dem ein hochintensiver Laserstrahl einen Plasmakanal in einem Gas erzeugt, das dann Strom leitet.

Bis zu diesem Punkt intensive LaserpulseWird verwendet, um Blitzeinschläge in einer Laborumgebung zu lenken. Im Rahmen einer neuen Studie führten Wissenschaftler Feldexperimente in der Nordostschweiz durch. Sie verwendeten einen riesigen Laser, der bis zu 1.000 Impulse pro Sekunde erzeugt. Es wurde neben einem Kommunikationsturm platziert; Es wird 100 Mal im Jahr vom Blitz getroffen.

Für sechs Stunden Arbeit während eines GewittersAktivität veränderte der Laser die Flugbahn von vier aufsteigenden Blitzentladungen. Die durch Blitzeinschläge erzeugten hochfrequenten elektromagnetischen Wellen wurden von Wissenschaftlern genutzt, um Einschläge zu lokalisieren und die Beobachtungen zu bestätigen.

Erkennung starker RöntgeneruptionenWährend der Streiks bestätigte sich auch die erfolgreiche Blitzführung. Hochgeschwindigkeitskameras zeichneten einen der Einschläge auf, der, wie sich später herausstellte, der Laserbahn über mehr als 50 Meter folgte.

Weiter lesen:

Der stärkste Klasse-X-Flare trat auf der Sonne auf

Schauen Sie sich die Folgen der Kollision zweier Sterne im Jahr 1181 an

Blazar, der vor 20 Jahren gefunden wurde, stellte sich als extremes Objekt heraus

Titelbild: Nature Photonic