Rehabilitationsroboter stellt die Armbewegung nach einem Schlaganfall wieder her

Valeria Skvortsova, Assistentin im Robotiklabor der Innopolis University, entwickelt

mathematisches Modell, schrieb den Programmcode,baute einen Prototyp zusammen und testete ein Robotergerät, das Patienten nach einem Schlaganfall und anderen Krankheiten dabei helfen soll, ihre motorische Aktivität wiederherzustellen. Jetzt bereitet sich die Laborantin darauf vor, ihre Erfindung zum Patent anzumelden.

Der neue Roboter für die Rehabilitation ist nach dem Prinzip gefertigtparalleler Kugelmanipulator. Der Patient steckt wie geplant seine Hand in das Gerät und hält sich am Griff der oberen mobilen Plattform fest. Zu diesem Zeitpunkt wird das menschliche Ellbogengelenk auf einem speziellen Ständer befestigt. Während der Arbeit entwickeln die beweglichen Elemente der Maschine das Karpalgelenk der Hand: Sie bewegen die Hand sanft nach unten - oben, rechts - links und drehen sie in beide Richtungen.

Jedes Jahr werden in Russland 450.000 registriertFälle von Schlaganfällen und nur 10 % der Patienten kehren nach einer Krankheit wieder an den Arbeitsplatz zurück. Ein Schlaganfall führt häufig zu einer Beeinträchtigung der motorischen Aktivität einer Person, und der Einsatz von Roboterwerkzeugen in der Rehabilitation nach einem Schlaganfall hat bereits eine positive Dynamik bei der Wiederherstellung der Mobilitätsfunktionen sowohl im Frühstadium der Krankheit als auch bei Patienten mit chronischen Beeinträchtigungen gezeigt

Valeria Skvortsova, Laborassistentin
Robotik an der Innopolis University

Laut dem Entwickler das Design des Gerätsunterscheidet sich von klassischen parallelen Kugelmanipulatoren. Ihr Roboter hat ein asymmetrisches Design, das es ermöglicht, seinen nutzbaren Arbeitsraum auf den Raum der normalen Handbewegungen zu erweitern. Dadurch ist der Roboter kompakt und einfach zu bedienen.

Für dieses Projekt habe ich entwickeltmathematisches Modell und schrieb den Programmcode. Das Modell berechnet die Bewegungen des Roboters nach unten – oben, rechts – links und Drehungen, also Vorwärts-, Rückwärts- und Differentialkinematik. Die Lösung dieser Probleme – die Überprüfung der Kinematik – wurde an den ersten Prototypen des Geräts durchgeführt. Der Patient hat jedoch noch nicht an diesen Studien teilgenommen

Valeria Skvortsova, Laborassistentin
Robotics University Innopolis

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