Starre Schiffsrundsegel sparen bis zu 25 % Treibstoff und reduzieren Emissionen

Rotorsegel sehen nicht wie herkömmliche Segeltuchbahnen aus, sondern wie klassische Schiffschornsteine. Unternehmen

Norsepower schlägt vor, vor fast einem Jahrhundert entwickelte Technologien zu nutzen, um den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen von Schiffen zu reduzieren.

Wie im Unternehmen erklärt, nutzt das Segel den EffektMagnus, verbunden mit dem Druckabfall, der auftritt, wenn sich ein Objekt in der Luft bewegt. Wenn der Wind auf ein sich drehendes Rotorsegel trifft, beschleunigt sich der Luftstrom auf einer Seite des Segels und verlangsamt sich auf der gegenüberliegenden Seite. Eine Änderung der Luftströmungsgeschwindigkeit führt zu einem Druckabfall, der senkrecht zur Richtung der Windströmung einen Auftrieb erzeugt.

Bei günstigen Windverhältnissen Schiffeausgestattet mit einem Drehsegel können sie die Hauptmaschinen drosseln. Gleichzeitig ist nach Angaben des Unternehmens genügend Leistung vorhanden, um die Fluggeschwindigkeit aufrechtzuerhalten. Zum Drehen des Rotorsegels wird ein regelbares elektrisches Antriebssystem verwendet, das vom Niederspannungsnetz des Schiffes gespeist wird.

Das Unternehmen stellt fest, dass die Basis des GerätsZum Einsatz kommt der Flettner-Rotor, ein Gerät, das Anfang des 20. Jahrhunderts von einem finnischen Ingenieur entwickelt wurde. Damals war die Technologie noch nicht weit verbreitet, aber im Zeitalter der grünen Energie werden alternative Windkraftanlagen dazu beitragen, den CO2-Fußabdruck zu verringern. Nach Angaben des Unternehmens wird der Einbau von Rotorsegeln je nach Konfiguration des Schiffes und Fahrtroute den Kraftstoffverbrauch und die Emissionen reduzieren.

Ein Schiff mit Rotorsegeln. Quelle: Norsepower

Zum Beispiel die Installation von zwei 35-Meter-RotaryDas Segeln auf einem Ro-Ro-Schiff hat laut Norsepower zu durchschnittlichen Nettotreibstoff- und Emissionseinsparungen von bis zu 25 % geführt. Um den gleichen Schub zu erzeugen, werden etwa 3.000 Quadratmeter klassischer Segel benötigt, fügen die Entwickler hinzu.

Gleichzeitig lässt sich das Rotorsegel per Knopfdruck „senken“. Das Gerät nimmt eine horizontale Position ein und in dieser Form kann das Schiff sicher unter den Brücken hindurchfahren.

Die ersten Schiffe mit solchen Segeln befahren bereits die Ozeane. Und Norsepower hat eine Vereinbarung getroffen, die Massenproduktion in Asien zu starten.

Titelbild: Norsepower

Weiter lesen:

Schauen Sie sich die himmlische „Titanic“ an, die mit Atomkraft betrieben wird

Die NASA hat herausgefunden, wie man auf dem Mars nach Leben sucht: Das Experiment hat gezeigt, wo es sein könnte

Astronomen haben Planeten gefunden, die sich von der Erde unterscheiden, aber für Leben geeignet sind