„Robo-Lawyer“ soll erstmals vor US-Gericht geprüft werden

DoNotPay hat angekündigt, dass der „weltweit erste Roboteranwalt“ in zwei Strafverfahren verwickelt sein wird.

Geschwindigkeitsüberschreitung vor einem US-Gericht im Februar 2023. Die KI erkennt alles, was im Gerichtssaal gesagt wird, und sagt dem Angeklagten, was er sagen soll.

Vertreter des Unternehmens sagen, dass die Angeklagten inDer Gerichtssaal muss normale Bluetooth-fähige AirPods tragen. Der „Roboter“ analysiert die Aussagen der Prozessbeteiligten, entwickelt eine Verteidigungsstrategie und sagt dem Angeklagten, was er sagen soll. Das Unternehmen versprach, den Prozessbeteiligten im Falle eines Scheiterns Bußgelder und andere mögliche Schäden zu ersetzen.

Das Unternehmen hält den Termin der Treffen geheimund spezifische Fälle, in denen die neue Technologie verwendet wird. Die Entwickler befürchten, dass die Justiz eingreift und das Experiment verbietet. Gleichzeitig glauben die Vertreter von DoNotPay, dass der Einsatz von KI in Zukunft dazu beitragen wird, Personen mit niedrigem Einkommen, die sich keinen professionellen Anwalt leisten können, Zugang zu qualifizierter Verteidigung zu verschaffen.

DoNotPay wurde 2015 als relativ gestartetein einfacher Chatbot, der Rechtsberatung in Fragen des Verbraucherschutzes leistet. So könnte er beispielsweise einen Einspruch gegen ein Bußgeld oder einen Erstattungsantrag einer Fluggesellschaft anhand von Vorlagen vorbereiten.

Seit 2020 vernetzt das Unternehmen KI-basiertOpenAI, das das GPT-3-Sprachmodell für die natürliche Spracherkennung und -verarbeitung verwendet. Das Unternehmen stellt fest, dass der „Anwalt“ von DoNotPay während seiner Ausbildung mehr als 3 Millionen Gerichtsverfahren untersucht hat, um alle bestehenden Präzedenzfälle zu verstehen.

Social-Media-Beitrag von Joshua Browder, CEO von DoNotPay

Das will das Unternehmen auch testenEin Roboter in einem komplexeren Fall: Der Gründer des Unternehmens kündigte in seinem sozialen Netzwerk an, dass er jedem, der sich bereit erklärt, einen Roboterassistenten in einem Fall vor dem US-Supreme Court zu übernehmen, 1.000.000 US-Dollar zahlen würde.

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